Die Geschichte der Strumpfhose

Habt ihr gewusst, dass es schon seit ungefähr fünfhundert Jahren Strumpfhosen gibt? Ja, wirklich, es ist keine Erfindung des letzten Jahrhunderts, die Beine mit einer dünnen Schicht zu umhüllen. Im Mittelalter fanden sich schon die sogenannten Beinlinge aus gewebtem Stoff; Strümpfe, die am Gürtel befestigt wurden. Erst später nähte man einen Zwickel dazwischen. Im Laufe der Zeit wurden die Strumpfhosen dann gewirkt bzw. gestrickt, und auch Frauen begannen sie zu tragen. Man muss aber sagen, dass die Abgrenzung zu langen Unterhosen oder Hosen nicht so einfach ist.

Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts startete man mit der industriellen Produktion von Strumpfwaren aus synthetischen Fasern, den Nylonstrümpfen. Die Strumpfhose hat seitdem zweifellos ihren Siegeszug angetreten. Dünne Exemplare (die Stärke einer Strumpfhose wird in DEN angegeben), blickdichte, hautfarbene, bunt gemusterte, Netzstrumpfhosen, Strümpfe mit Naht, matte oder glänzende, zehenlose: der Phantasie, dem Modebewusstsein oder vielmehr dem Wagemut der Trägerin  sind keine Grenzen gesetzt.

Soweit zur Geschichte der Strumpfhose, die ihr auch andernorts im Netz nachlesen könnt. Doch dies wäre kein Stilblog, wenn es nicht hauptsächlich um Fragen des Stils und der Etikette ginge.

Die Geschichte der Strumpfhose

Ist das eine zehenfreie Netzstrumpfhose mit Muster oder eine Tätowierung? Egal, auf jeden Fall ein hübsches Bildchen und entzückende Schuhe ;-)

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Schreiben mit Stil – Elegant per Post

Was macht man, wenn man sich für eine Einladung bedanken, selbst eine verschicken möchte oder einfach nur ein paar persönliche Zeilen schreiben will? Ganz einfach, man greift zu Briefpapier und Füllfeder.

Zumindest in der Theorie, denn heutzutage ist es doch viel unkomplizierter, ein Email oder ein SMS zu schicken. Schneller geht es auf alle Fälle, doch ist es wirklich stilvoll, die ganze schriftliche Kommunikation nur mehr auf Computer, Smartphone oder Tablet auszulagern?

Die haben schon lange ihren Siegeszug angetreten, ist es doch überaus praktisch, neben dem Tippen eines Emails im Internet zu surfen. Neben dem Wischen am Smartphone rührt man im Kochtopf, und mit den Büchern hat man es jetzt auch viel einfacher. Entweder benützt man einen eBook-Reader oder kauft ein Hörbuch und lässt sich gleich vorlesen – aber bitte nebenbei noch etwas anderes erledigen – Multitasking ist gefragt. Das Tippen wird auch schon sehr vereinfacht, schlägt doch das Smartphone gleich die passenden Wörter vor. Die eigene Handschrift gerät somit in den Hintergrund, wir verlernen zu schreiben.

Elegant per Post

Schreiben mit Stil

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Meine liebsten Instagrammer, heute: @ijustwantwhatshewears

Das digitale Fotoalbum Instagram ist zwar dazu angetan, einen allzu leicht von wichtigeren  Dingen abzuhalten, aber es ist auch eine tolle Inspirationsquelle. Für mich ganz besonders schön anzusehen sind natürlich die Profile, die einen klassischen, preppy Kleidungsstil zeigen. In einer kleinen Serie möchte ich euch daher meine liebsten Instagrammer vorstellen. Den Anfang macht heute die wunderbare @ijustwantwhatshewears, die mich regelmäßig mit ihren klassischen Outfits im Preppystil begeistert.

Collage_ijustwantwhatshewears

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Lifestyle an der Goldküste

Da ich nun schon lange in der Schweiz lebe, ist es an der Zeit, auch einmal einen Artikel über meine wunderbare Wahlheimat zu schreiben. Und was liegt da näher, als euch ein bisschen von der Goldküste zu erzählen?

Als Goldküste bezeichnet man grundsätzlich das ganze rechte Zürichseeufer von Zollikon bis Rapperswil, sofern der Atlas auf dem Tisch mit Norden nach oben zeigt. Doch es ist etwas schwierig: Manch einer versteht unter Goldküste nur die Gemeinden Zollikon, Küsnacht, Erlenbach, Herrliberg sowie Meilen mit seinen Ortsteilen Feld-, Berg-, Dorf- und Obermeilen. Ein anderer wiederum zählt die Ortschaften Uetikon, Männedorf und Stäfa dazu, und für den nächsten ist Rapperswil auch dabei. Womöglich gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen eigenem Wohnort und dem Gefühl, an der Goldküste zu wohnen ;-)

Lifestyle an der Goldküste

Zürichsee: Blick von der Gold- auf die Silberküste.

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Eine soziologische Betrachtung: Warum kleiden wir uns wie? Teil 2

Wer kennt folgende Situation nicht: Man steht vor dem Kleiderschrank und überlegt, was man heute wieder anziehen soll. Ich werde von meinen Leserinnen zwar oft gefragt, was sie zu welchem Anlass tragen sollen, was angemessen für diese oder jene Gelegenheit ist bzw. was überhaupt Stil ausmacht. Ich möchte mich daher den soziologischen Fragestellungen “Warum tragen wir überhaupt bestimmte Sachen und andere nicht?” und “Warum kleiden wir uns wie?” widmen. Den ersten Teil findet ihr hier.

Um seinen eigenen Stil zu haben, muss man nicht unbedingt mit der Mode gehen. Man kommuniziert mit seiner Kleidung; seiner Hülle, die einem ein Image verleiht, egal, ob man den neuesten Trends entsprechend, klassisch oder (un)bewusst unmodern gekleidet ist. Wesentlich sind auch die Marken bzw. Designer, die alle einen bestimmten Stil repräsentieren.

Es ist nicht möglich, mit seiner Kleidung kein Statement zu setzen. Auch hier gelten die Worte des berühmten österreichischen Soziologen und Kommunikationswissenschaftlers, Paul Watzlawick: „Man kann nicht nicht kommunizieren“.

Countess Claire -_

Schon die Wahl der Kinderkleidung sagt etwas aus.

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Frohe Weihnachten!

Liebe Leserinnen und Leser,

Ich wünsche euch allen Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr!

Danke, dass ihr auch in diesem Jahr meinen Blog wieder so eifrig besucht habt. Ich freue mich auf viele neue Artikel!

Eure Claire

Countess Claire -_-2

Zürich: Blick auf die Limmat, den Limmatquai, das Grossmünster und das Rathaus.