Claires Bibliothek: Julian Fellowes‘ „Belgravia“

In der Rubrik „Claires Bibliothek“ möchte ich euch heute den seit kurzem erhältlichen Roman „Belgravia“ von Julian Fellowes vorstellen. Mit Spannung habe ich dieses Buch erwartet, ist doch Fellowes Drehbuchautor von Downton Abbey, Gosford Park, Vanity Fair – Jahrmarkt der Eitelkeit und einigen anderen Filmen, die einen guten Einblick in die britische Upper Class bieten, mehr. Von seinen Romanen „Snobs“ und „Eine Klasse für sich“ findet ihr ebenfalls eine Rezension auf meinem Blog. Doch wenden wir uns nun gleich dem aktuellen Werk „Belgravia“ zu. Die englischsprachige Hardcover-Ausgabe ist 2016 bei The Orion Publishing Group Limited erschienen und umfasst 411 Seiten, relativ übersichtlich aufgeteilt in 11 Kapitel. Mittlerweile ist „Belgravia“ auch schon auf Deutsch erhältlich.

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Der britische Adel

Eines der wenigen Länder, in dem auch heute noch Nobilitierungen auf Vorschlag des Premierministers, stattfinden, ist Großbritannien. Zweifelsohne geht von der Adelsthematik eine große Faszination aus, was sich an der Beliebtheit von Klatschmagazinen, Adelssendungen  im TV à la „Zu Gast bei Graf XY“, eigenen Blogs mit dem Thema „Was trägt welche Herzogin“, unzähligen Büchern, Filmen über Monarchen und Adelige sowie an der aktuellen Serie „The Crown“, die das Leben von Queen Elizabeth II. zum Thema hat, zeigt.

In Großbritannien existiert noch immer eine Klassengesellschaft, wie man sie kaum anderorts in Europa findet, deshalb möchte ich mich heute mit dem britischen Adel beschäftigen. Unverheiratete adelige Männer gelten in England übrigens als die begehrtesten Junggesellen, und es gibt noch immer etliche! In Julian Fellowes‘ Buch „Snobs“ können interessierte Fräuleins nachlesen, wie man sich einen angelt bzw. was man besser unterlässt ;-)  Eine Rezension des Romans findet ihr auf meinem Blog. Schaut einfach hier. Passend zu diesem Artikel ist auch mein Beitrag „Der Sloane Ranger – Vertreter der britischen Upper Class

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Blenheim Palace in Oxfordshire – eines der größten und bekanntesten Schlösser Englands, für John Churchill, 1. Duke of Marlborough, erbaut.

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In eigener Sache: Umgang mit negativen Kommentaren

Vielleicht seid ihr daran interessiert, wie man als Blogger mit negativen Kommentaren umgeht.

Sobald man nämlich seine private Komfortzone verlässt und sich in den Weiten des Internets in irgendeiner Weise öffentlich positioniert, muss man damit rechnen, ständig beurteilt zu werden. Oftmals positiv, aber gelegentlich auch negativ. Das ist vorherzusehen, und wer das nicht akzeptieren kann, wird es als Blogger sehr schwer haben.

Jeder, der in der Öffentlichkeit steht, sei es als Politiker, Person von öffentlichem Interesse, Künstler oder Sportler, wird ständig bewertet. Das trifft für Blogbetreiber natürlich genau so zu, egal wie groß oder bekannt der Blog ist.

Mit negativen Kommentaren verfährt jeder Blogger auf seine eigene Art und Weise. Kaum hat ein Blog nämlich eine gewisse Bekanntheit erreicht, werden sich immer Personen finden, die etwas kritisieren, die negative Anmerkungen machen oder einfach nur eine andere Meinung vertreten. Das liegt in der Natur des Menschen und ist auch völlig in Ordnung.

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Gated Communities: Ein luxuriöses Leben hinterm Stacheldrahtzaun

Vor vielen Jahren, gerade nach Abschluss meines Soziologie-Studiums, habe ich eine längere Zeit in Kolumbien verbracht. Dort durfte ich das Konzept der Gated Communities kennenlernen, denn viele Studenten bzw. deren Eltern, junge Akademiker und Expats haben in sogenannten conjuntos cerrados – bewachten Siedlungen – gewohnt.

Da es bis heute in Österreich keine wirklichen geschlossenen Oberschichtghettos gibt, war ich einerseits abgeschreckt von der Tatsache, dass sich die Reichen in mit elektrisch aufgeladenen Stacheldrahtzäunen und von bewaffneten Securities beschützten Privatanlagen zurückziehen, andererseits aber auch voller Verständnis im Bewusstsein, dass es in Ländern, in denen es eine hohe Kriminalitätsrate und ein extremes Arm-Reich-Gefälle gibt, oft als die einzige Möglichkeit erscheint, sich abzuschotten.

Dieses Thema hat immer eine gewisse Faszination auf mich ausgeübt, daher möchte ich euch heute ein paar Fakten zum kolumbianischen conjunto cerrado bzw. dem country – dem argentinischen Pendant – erzählen.

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Alphaville – Eine Gated Community nahe der brasilianischen Metropole São Paulo, Foto von Wikipedia. Viele dort lebende Expats werden täglich vom Privatchauffeur ins Office in der ca. eine Autostunde entfernten Metropole gebracht.

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Herbstimpressionen vom Zürichsee – Maternity Wear

Kürzlich war Zeit für ein kleines Fotoshooting am Zürichsee, das Ergebnis möchte ich euch jetzt zeigen.

Mir ist es wichtig, dass meine Maternity Wear stets bequem ist, jedoch trotzdem nicht allzu sehr von meinem üblichen Kleidungsstil abweicht. Wenn ihr mehr darüber lesen wollt, wie ihr euch trotz Schwangerschaft preppy bzw. klassisch-konservativ kleiden könnt, lest einfach hier: „Frage an Claire: Preppy in der Schwangerschaft

Farblich habe ich herbstliche Töne, die zu den langsam gelb, rot und bräunlich werdenden Bäumen passen, gewählt, nämlich Braun, Ockerfarben, Goldgelb, Aubergine und Grau.

Zum grauen Umstands-Jerseykleid kombiniere ich eine braune Bluse, einen braunen Tweedblazer, braune Lederstiefel und passend zu den Ellenbogenpatches einen Pashminaschal in Erdtönen. Dazu gehören meine Bridge und eine dunkle Sonnenbrille.

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Maternity Wear: Pünktchenkleid im Herbst

Da in letzter Zeit das Wetter wunderbar spätsommerlich – frühherbstlich warm war, habe ich mich spontan zu einem kleinen Fotoshooting in den Weinbergen über dem Zürichsee entschlossen. Wie ihr seht, ist für mich Maternity Wear noch immer aktuell, und dieses Mal habe ich mich für ein unkompliziertes dunkelblaues Kleid mit weißen Pünktchen entschieden. Während meiner Schwangerschaften bevorzuge ich stets Kleider in A-Linie, Wickelkleider oder welche mit Empiretaille. Mein schwarzes Lieblings-Wrap-Dress möchte ich euch gern zeigen, normalerweise trage ich es mit Babybauch, aber auch danach: „Wrap Dress – Wickelkleid“ bzw. „Outfit of the Day: Wickelkleid und Wedges“.

Falls ihr noch mehr meiner Maternity Wear Outfits sehen wollt, klickt einfach hier.

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Hamptons Style: Interior Coastal Living

Wollt ihr wissen, wie die typischen Preppies wohnen? Heute geht es weiter mit dem 2. Teil meiner kleinen Serie über die Häuser New Englands bzw. der US-amerikanischen Ostküste. Falls ihr den 1.Teil, in dem es um das Äußere der Häuser geht, verpasst habt, könnt ihr hier nachlesen: „Coastal Living, das Äußere der Häuser – Der preppy Wohnstil der US-Ostküste“  Dieser Stil hat mehrere Bezeichnungen, East Coast Style, New England Style, Hamptons Style, Coastal Living oder Long Island Style sind nur einige der Namen für diesen glamourösen, maritim inspirierten, entspannten, eleganten Wohnstil, bei dem man unweigerlich an ein typisches „Ralph-Lauren-Home“ denkt.

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Impressionen aus einem typischen Hamptons Style Wohnzimmer, zu sehen auf Houzz.

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