Preppy Style in Flieder

In meinem heutigen Outfit-Post möchte ich euch gern ein Beispiel zum beliebten Preppy Style zeigen.

Ihr kennt wahrscheinlich alle den wunderbar klassisch-sportlichen Kleidungsstil, der von den Schülern und Absolventen renommierter neuenglischer Privatschulen, den sogenannten preparatory schools, geprägt worden ist.

Auf Wunsch von einigen lieben Leserinnen werde ich in nächster Zeit einen weiterführenden Artikel zum diesem Stil schreiben, wo ihr alles über die Besonderheiten hinsichtlich Schnitten, Farben, Accessoires, bevorzugten Marken, aber auch über die Lebenseinstellung der Preppies allgemein erfahrt. Vorher könnt ihr euch hier schon ein bisschen inspirieren lassen.

Countess Claire - Preppy Style in Flieder 1

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Dresscode: Cutaway

Auf Wunsch von einigen lieben Leserinnen gibt es schon heute einen neuen Artikel in der Serie Dresscode. Passend zum Monat Mai stelle ich euch die Kleiderordnung Cutaway vor. Der Cutaway (auch Morning Coat, Cutaway Coat, Morning Dress bzw. Morning Suit oder einfach Cut) hat sein hauptsächliches Einsatzgebiet auf sehr formellen Hochzeiten, bei Taufen, Empfängen, Beerdigungen oder –  Pferderennen. Besonders beliebt beim Adel, war der Cutaway Coat ursprünglich ein “bürgerliches” Kleidungsstück, der Adel trug bei feierlichen Anlässen nämlich üblicherweise Uniform. Der Cut als förmlichster aller Tagesanzüge wird bis etwa 17 Uhr getragen, abends wechselt man zu Smoking (Dresscode: Black Tie) bzw. Frack (Dresscode: White Tie) und Abendkleid.

Was trägt die Dame:

Wenn man eine Einladung mit dem Vermerk “Dresscode: Cutaway” erhält, bedeutet dies, dass man zu einer formellen Tagesveranstaltung geladen ist, aber in seiner Kleiderwahl trotzdem nicht auf eine gewisse individuelle Note verzichten muss.

Claire - Dresscode Cutaway

Kleid: Montego, Blazer: Jones, Hut: Seeberger

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Claires Bibliothek: Dresscode Woman

Das Buch, das ich euch heute vorstellen möchte, ist “dresscode woman” von Irmie Schüch-Schamburek. Es ist 2010 als gebundene Ausgabe im Braumüller Lesethek Verlag erschienen (amazon), umfasst 334 Seiten sowie über 500 Fotos und Zeichnungen.

Die österreichische Style-Expertin Irmie Schüch-Schamburek verrät hier alle Finessen der Damengarderobe. Nach dem Besuch der Modeschule Hetzendorf, diversen Aufträgen als Fotomodell, einer selbständigen Tätigkeit im eigenen Unternehmen (Generalvertretung von Kookai) bis hin zur Modischen Leiterin des Wiener Steffls, schreibt sie heute für österreichische Modemagazine wie “Diva” und “Wienerin”, aber auch für “Die Presse”. Außerdem ist sie für die Präsentation von Lifestyle-Trends im ORF zuständig.

Dresscode-Woman-1a

Claires Basisgarderobe: Röcke

Es gibt einen neuen Artikel zum Thema “Claires Basisgarderobe“: Heute sind die Röcke an der Reihe.

Kurz etwas Geschichte: Den Rock gibt es schon sehr lange, ursprünglich wurde er von Frauen genauso wie von Männern getragen, im Mittelalter war er aber noch nicht vom Oberteil getrennt. Eine der ersten eigenständigen Röcke war der Reifrock, der hübsch anzuschauen, aber im Vergleich zu den heutigen Röcken sicher unbequem war.

Wie viele und vor allem welche Röcke braucht eine Dame? Hier stelle ich euch diejenigen Röcke, die für eine klassische Garderobe wichtig sind, vor.

A-Linien-Rock

Röcke in A-Linie aus unterschiedlichsten Stoffen und Webarten von Baumwolle bis Bouclé stehen jeder Figur ausgezeichnet. Seinen Namen hat dieser Rock von der leicht ausgestellten Form an den Seitennähten. Dazu passen Blusen oder schmale Pullover, weite Oberteile sollten vermieden werden.

Der A-Linien-Rock ist meine liebste Rockform, er ist klassisch und doch nicht so streng wie ein Bleistiftrock. Zu A-Linien-Röcken in Beige oder Dunkelblau trage ich am liebsten Blusen, die die Taille betonen, kombiniert mit Ballerinas oder Tod’s.

Alinie

Rock links: The British Shop, Rock Mitte: Hallhuber, Rock rechts: Elégance

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Dresscode: Tracht

Rechtzeitig zu Beginn der Dirndl-Saison im Frühling und Sommer stelle ich euch einen neuen Dresscode vor, die Tracht. Schon vor einem Jahr habe ich auf meinem damals noch englischsprachigen Blog einen Artikel über die Dirndlmode geschrieben: Glamorous Dirndl. Jetzt möchte ich noch mehr ins Detail gehen.

Die Tracht, diese historisch inspirierte Kleidung, die besonders in Österreich und Bayern oft getragen wird, erfährt seit einiger Zeit ein Revival, was unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass man sich wieder mehr auf Traditionen besinnt.

  • Die Herren

Zuallererst möchte ich wie immer auf die Herrenmode eingehen. Was trägt der Herr, wenn er eine Einladung mit dem Vermerk Dresscode: Tracht erhält? Je nach Anlass wählt er entweder den Trachtenanzug, Jagdsmoking oder die Jagduniform mit dunkler Hose und grünem Jägerrock. Die Krachlederne in wadenlanger Form kommt nur bei informellen Anlässen zum Einsatz. Eine Lederhose, die oberhalb der Knie endet, eignet sich eher für kleine Buben.

  • Die Damen

Ursprünglich war das Dirndl Arbeitsbekleidung für Dienstboten, im letzten Drittel des vorletzten Jahrhunderts hat es aber Einzug in die Modewelt des Adels und Großbürgertums gehalten. Hauptsächlich wurde es bei der Sommerfrische getragen. Populär machte die Tracht Kaiser Franz Joseph, der sich oft im Jagdanzug zeigte.

Shooting-by-Nicolai-Ehrenreich-Dirndl-2a

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