Ivy Style

Der Begriff “Ivy Style” bzw. “Ivy Look” bezeichnet einen konservativen Kleidungsstil und ist eng verknüpft mit den Preppies. Wer mehr über die Ursprünge dieses Looks wissen möchte, liest hier: “Preppy Style – Der traditionelle Ostküsten-Lifestyle“. Und wo könnte man den Ivy Style besser präsentieren als vor einer von Efeu bewachsenen Mauer?

Kennzeichnend für diesen Stil sind unter anderem Tweedblazer, farbige Jeans oder Chinos, gestreifte bzw. karierte Blusen, Pashminas oder Seidentücher.

Vielleicht stellt sich für einige für euch die Frage, ob man den Blusenkragen hochstellen sollte, wie ich es hier zeige, oder nicht. Hochgestellte Krägen sind quasi ein “Symbol” für den preppy Lifestyle; die Ursprünge sind allerdings ganz banal: Beim Segeln wollte man den Nacken vor allzu viel Sonneneinstrahlung schützen, darum stellte man den Kragen auf. Auch an Land beließ man ihn dann oben und setzte somit ein Statement. Eine ähnlich simple Erklärung gibt es übrigens für die Button-Down-Krägen. Aber dazu ein anderes Mal…

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Der Gentlemen’s Club

Was wäre England ohne die altehrwürdige Tradition des Gentlemen’s Club, eine Vereinigung von meist männlichen Angehörigen der Upper Class? Der älteste ist der 1695 gegründete White’s Club, viele andere folgten. In der Viktorianischen Ära gab es fast 900 Clubs, heute sind es nicht mehr annähernd so viele, doch hauptsächlich zwischen Pall Mall und St. James’s Street in London finden sich auch jetzt noch viele renommierte Vereinigungen, so zum Beispiel das Athenaeum, der Beefsteak Club, Brooks’s, Boodle’s oder der Carlton Club.

Athenaeum_Club,_London_-_Nov_2006 Gentlemen's Club

Der Athenaeum Club in London: Einer der prestigeträchtigsten Gentlemen’s Clubs für Kunst und Kultur.

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Goldener Herbst

Der Herbst ist meine liebste Jahreszeit, nicht nur, weil ich die warmen Farben und Erdtöne liebe und es wundervoll finde, wie sich die Blätter verfärben, sondern auch wegen der vielfältigen Stylingmöglichkeiten. Hosen im preppy Reiterstil, Blazer und Blusen bzw. Tops sind schnell ergänzt mit Ballerinas oder Loafer und sorgen für ein unkompliziertes, aber gepflegtes Gesamtbild.

Countess Claire - Goldener Herbst 2
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Frage an Claire: In eigener Sache…

Meine lieben Damen,Countess Claire -_-2

Wie ihr wisst, bekomme ich regelmäßig “Fragen an Claire” gestellt. Besonders interessante veröffentliche ich auf meinem Blog, die anderen beantworte ich per Email.

Von vielen Fragestellerinnen erhalte ich jedoch keine Rückmeldung.

Für das Beantworten der teils sehr umfangreichen Fragen nehme ich mir jeweils viel Zeit und erstelle oft noch Collagen, die meinen Text bildlich untermauern.

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Tischsitten oder die Kunst, sich bei Tisch richtig zu benehmen, Teil 3

Heute folgt der dritte Teil meiner kleinen Serie zu den Tischsitten, die ersten beiden Teile findet ihr hier und hier.

  • Vom Umgang mit verschiedenen Speisen

Meist befinden sich schon alle Zutaten zu einem Gang auf dem Teller. Aber welch ein Fauxpas wäre es, diese Speisen auf dem Teller zu vermischen! Man macht das auch nicht bei Kartoffeln und Sauce; die Kartoffeln werden einzeln zerkleinert und damit wird dann die Sauce aufgenommen. Auch sonst wird nichts, was sich auf dem Teller befindet, zu einer amorphen Masse verarbeitet.

Fleisch schneidet man nicht auf Vorrat, um dann die linke Hand unter den Tisch wandern zu lassen, wo sie sich ausruhen kann, sondern man zerteilt nur für den nächsten Bissen.

Salat wird hingegen niemals geschnitten. Sollte ein Salatblatt viel zu groß sein, kann man versuchen, es ein bisschen zu falten und eventuell ein Stück Brot zu Hilfe nehmen.

Sollte sich am Tisch Brot befinden, wird dieses aber niemals geschnitten, sondern in kleine Häppchen gebrochen. Es empfiehlt sich nicht, einen Vorrat an kleinen Brotstückchen anzuhäufen oder gar Kügelchen aus dem Brot zu formen. Das Messer dient ausnahmslos dazu, das Brot mit dem dafür vorgesehenen Belag zu versehen.

Tischsitten-3

An einer schön gedeckten Tafel sollte man sich auch benehmen können.

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Tischsitten oder die Kunst, sich bei Tisch richtig zu benehmen, Teil 2

Guten Morgen, liebe Damen und Herren! Heute geht es schon weiter mit dem zweiten Teil zum Thema Tischsitten. Den ersten Teil findet ihr hier.

  • Die Serviette

Die Serviette wird erst auf den Schoß gelegt, wenn der Gastgeber dies tut. Man faltet sie einmal und legt sie mit dem Bug Richtung Knie auf die Oberschenkel. Die “offene” Seite ist nun dazu da, sich den Mund abzutupfen. Und zwar ausschließlich den Mund abzutupfen. Es wird mit ihr weder am Tisch gewischt noch putzt man sich mit ihr die Nase, sie ist auch kein Brillenputztuch. Es soll ja auch wirklich noch Erwachsene geben, die sich die Serviette ins oberste Knopfloch stecken oder sonst auf irgendeine Weise ein Lätzchen aus ihr formen. Das ist ok, wenn man den Eindruck erwecken will, man könnte das Essen nicht ohne Malheur in den Mund befördern. Never ever! Ausnahme Hummer- und Krebsessen. Vorm Trinken tupft man sich die Lippen ab, um unschöne Ränder am Glas zu vermeiden.

Förmliches Tischgedeck für eine Person

Förmliches Tischgedeck für eine Person, die Serviette fehlt hier allerdings.

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Schuluniform und College-Look

Erst kürzlich habe ich euch einen neuen Herbsttrend, den College-Look, vorgestellt. Nun seht ihr meine Interpretation dieses Stils. Anlässlich eines Ausflugs mit Familie und Freunden blieb auch Zeit für ein kleines Fotoshooting.

Mit Privatschulen und Eliteuniversitäten verbindet man meist einen ganz bestimmten Look, auch wenn Schuluniformen an manchen Instituten nur zu offiziellen Anlässen getragen werden und ansonsten ein (in)offizieller Dresscode, der lediglich gepflegte, ordentliche Kleidung vorschreibt, herrscht. In anderen trägt man die Uniform hingegen täglich. Mit dem ein wenig an eine Schuluniform erinnernden Outfit “Jeans, dunkelblauer Pullover und weiße Bluse” ist man aber auch abseits von Salem, Beau Soleil, Eton, Le Rosey oder dem Sacré Cœur gut angezogen.

Shooting by Nicolai Ehrenreich-Schuluniform7

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