Gated Communities: Ein luxuriöses Leben hinterm Stacheldrahtzaun

Vor vielen Jahren, gerade nach Abschluss meines Soziologie-Studiums, habe ich eine längere Zeit in Kolumbien verbracht. Dort durfte ich das Konzept der Gated Communities kennenlernen, denn viele Studenten bzw. deren Eltern, junge Akademiker und Expats haben in sogenannten conjuntos cerrados – bewachten Siedlungen – gewohnt.

Da es bis heute in Österreich keine wirklichen geschlossenen Oberschichtghettos gibt, war ich einerseits abgeschreckt von der Tatsache, dass sich die Reichen in mit elektrisch aufgeladenen Stacheldrahtzäunen und von bewaffneten Securities beschützten Privatanlagen zurückziehen, andererseits aber auch voller Verständnis im Bewusstsein, dass es in Ländern, in denen es eine hohe Kriminalitätsrate und ein extremes Arm-Reich-Gefälle gibt, oft als die einzige Möglichkeit erscheint, sich abzuschotten.

Dieses Thema hat immer eine gewisse Faszination auf mich ausgeübt, daher möchte ich euch heute ein paar Fakten zum kolumbianischen conjunto cerrado bzw. dem country – dem argentinischen Pendant – erzählen.

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Alphaville – Eine Gated Community nahe der brasilianischen Metropole São Paulo, Foto von Wikipedia. Viele dort lebende Expats werden täglich vom Privatchauffeur ins Office in der ca. eine Autostunde entfernten Metropole gebracht.

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Hamptons Style: Interior Coastal Living

Wollt ihr wissen, wie die typischen Preppies wohnen? Heute geht es weiter mit dem 2. Teil meiner kleinen Serie über die Häuser New Englands bzw. der US-amerikanischen Ostküste. Falls ihr den 1.Teil, in dem es um das Äußere der Häuser geht, verpasst habt, könnt ihr hier nachlesen: „Coastal Living, das Äußere der Häuser – Der preppy Wohnstil der US-Ostküste“  Dieser Stil hat mehrere Bezeichnungen, East Coast Style, New England Style, Hamptons Style, Coastal Living oder Long Island Style sind nur einige der Namen für diesen glamourösen, maritim inspirierten, entspannten, eleganten Wohnstil, bei dem man unweigerlich an ein typisches „Ralph-Lauren-Home“ denkt.

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Impressionen aus einem typischen Hamptons Style Wohnzimmer, zu sehen auf Houzz.

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Coastal Living, das Äußere der Häuser – Der preppy Wohnstil der US-Ostküste

Eine gute Freundin von mir zieht demnächst an die US-Ostküste in einen der gehobenen Vororte von New York. Sie lässt mich an ihrer amäusersuche teilhaben und da mich der tolle Stil der East Coast Häuser begeistert, möchte ich meine Erkenntnisse gleich mit euch teilen.

Jeder kennt ihn: Weiße oder graue holzvertäfelte Häuser mit wunderschönen, oft efeuberankten Veranden davor, Fensterläden, Backsteinelemente, von blauen oder weißen Hortensien bewachsene Zufahrtswege und ein gepflegter Gesamteindruck erfreuen nicht nur Liebhaber des Preppy Style. Der Preppy Style umfasst den ganzen Lebensstil der nordamerikanischen Ostküsten-Oberschicht, deren Angehörige WASPs genannt werden: „White Anglo-Saxon Protestants“, also weiße, protestantische Amerikaner englischer Abstammung. Preppies leben oft in dieser Art von Häusern, die zwar über die ganze USA verteilt sind, doch sucht man gezielt nach Häusern, die einen typischen Hintergrund für eine Ralph Lauren Werbung sein könnten, wendet man seinen Blick am besten an den nördlicheren Teil der Ostküste.

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Ein typisches Ostküsten-Haus mit weißer Veranda, Backsteinelementen, Sprossenfenstern, Fensterläden und einem weißen Gartenzaun, zu sehen auf Houzz.

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Beige, Creme, Cognac und Braun – edle Herbstfarben

Der Herbst ist im Anmarsch, und unabhängig von den neuesten Trends habe ich für euch ein paar Farb-Klassiker zusammengestellt, die einfach immer passen.

Edle Herbstfarben

Lieblingsteile in neutralen Farbtönen: Skinny von Cimarron, Kaschmirpulli von Repeat, Schal von Barbour, Lederloafer von Gabriele, Skinny von Hallhuber, Tasche und Schal von Ralph Lauren, Pretty Ballerinas mit Leo-Muster, Wollcape von Gant, alles gesehen bei Zalando.

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Meine Outfits für die Salzburger Festspiele

Nun ist die Festspielsaison in Salzburg fast vorbei, und ich habe auch dieses Jahr wieder sehr viele Anfragen zum Thema „Was trägt man zu den Salzburger Festspielen?“ bekommen.

Im Artikel „Frage an Claire: Outfit für die Salzburger Festspiele?“ findet ihr die genaue Beschreibung aller Dresscodes für die verschiedenen Arten von Aufführungen und unterschiedlichen Spielstätten.

Heute möchte ich euch eine kleine Zusammenfassung geben und euch bei dieser Gelegenheit meine Festspieloutfits der letzten Jahre zeigen.

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Letztes Jahr zum „Jedermann“ trugen mein Mann und ich Tracht. Ich im grünen Leinendirndl von Lanz und lila Schürze, mein Mann mit passendem lila-weiß-karierten Hemd. Vor der Vorstellung am Salzburger Residenzplatz.

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Sommerfrische einst und jetzt

„Die Familie ist zur Sommerfrische am Attersee“, dieser Satz könnte im 19. Jahrhundert genauso gesprochen worden sein wie heutzutage, denn noch immer ist die jahreszeitliche Verlegung des Wohnsitzes von der Stadt aufs Land sehr beliebt; im Grimm’schen Wörterbuch wird sie definiert als „Erholungsaufenthalt der Städter auf dem Lande zur Sommerzeit“ oder als „Landlust der Städter im Sommer“. Doch warum ist man eigentlich auf „Sommerfrische“?

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Die Kaiservilla in Bad Ischl, Residenz von Kaiser Franz Joseph I. auf Sommerfrische, © Sigmunds, Wikipedia

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