Hamptons Style: Interior Coastal Living

Wollt ihr wissen, wie die typischen Preppies wohnen? Heute geht es weiter mit dem 2. Teil meiner kleinen Serie über die Häuser New Englands bzw. der US-amerikanischen Ostküste. Falls ihr den 1.Teil, in dem es um das Äußere der Häuser geht, verpasst habt, könnt ihr hier nachlesen: „Coastal Living, das Äußere der Häuser – Der preppy Wohnstil der US-Ostküste“  Dieser Stil hat mehrere Bezeichnungen, East Coast Style, New England Style, Hamptons Style, Coastal Living oder Long Island Style sind nur einige der Namen für diesen glamourösen, maritim inspirierten, entspannten, eleganten Wohnstil, bei dem man unweigerlich an ein typisches „Ralph-Lauren-Home“ denkt.

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Impressionen aus einem typischen Hamptons Style Wohnzimmer, zu sehen auf Houzz.

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Coastal Living, das Äußere der Häuser – Der preppy Wohnstil der US-Ostküste

Eine gute Freundin von mir zieht demnächst an die US-Ostküste in einen der gehobenen Vororte von New York. Sie lässt mich an ihrer amäusersuche teilhaben und da mich der tolle Stil der East Coast Häuser begeistert, möchte ich meine Erkenntnisse gleich mit euch teilen.

Jeder kennt ihn: Weiße oder graue holzvertäfelte Häuser mit wunderschönen, oft efeuberankten Veranden davor, Fensterläden, Backsteinelemente, von blauen oder weißen Hortensien bewachsene Zufahrtswege und ein gepflegter Gesamteindruck erfreuen nicht nur Liebhaber des Preppy Style. Der Preppy Style umfasst den ganzen Lebensstil der nordamerikanischen Ostküsten-Oberschicht, deren Angehörige WASPs genannt werden: „White Anglo-Saxon Protestants“, also weiße, protestantische Amerikaner englischer Abstammung. Preppies leben oft in dieser Art von Häusern, die zwar über die ganze USA verteilt sind, doch sucht man gezielt nach Häusern, die einen typischen Hintergrund für eine Ralph Lauren Werbung sein könnten, wendet man seinen Blick am besten an den nördlicheren Teil der Ostküste.

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Ein typisches Ostküsten-Haus mit weißer Veranda, Backsteinelementen, Sprossenfenstern, Fensterläden und einem weißen Gartenzaun, zu sehen auf Houzz.

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Der bootroom im englischen Country House

Englische Country Houses bzw. Estates, wie die großartigen Anwesen der Upper Class genannt werden, sind quasi Garanten für Stil, Vornehmheit und Klasse – und wecken Begehrlichkeiten in uns anglophilen Ladies. Aber es ist nicht nur die Bibliothek, in der unzählige alte, mehr oder weniger wertvolle Bände verwahrt werden, es ist auch nicht das Herrenzimmer mit seinen Chesterfield-Sofas, die den Herrn des Hauses und seine Gäste zum gemütlichen Verweilen einladen. Ein Badezimmer im British Style mag vielleicht etwas kalt und zugig sein, so es noch nicht renoviert worden ist, aber wem würden Badewannen mit Löwenfüßen und goldenen Armaturen nicht gefallen? Ein Ankleideraum gehört selbstverständlich genauso dazu wie ein Aga-Herd und der typisch englische drawing room, das Wohnzimmer mit seinen Chintzsofas und Damastvorhängen, in dem die Grundprinzipien seit Generationen Symmetrie, Mustermix und ererbter Look im Interieur sind.

Doch ein überaus nützlicher Raum sollte nicht vergessen werden: der bootroom. Im Deutschen etwas holprig mit „Stiefelkammer“ übersetzt, bei den Ostküsten-Preppies mud room genannt, ist er längst nicht nur Aufbewahrungsort von Wachsjacken und Gummistiefeln, sondern verrät viel über die Bewohner des Hauses.

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Ein sehr authentischer amerikanischer bootroom, der ohne die Flaggen auch nach England passen würde. Auf Houzz könnt ihr ihn bewundern.

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Das Puppenhaus – Traum von kleinen Mädchen und großen Sammlern

Früher durfte ein Puppenhaus bzw. eine Puppenstube in keinem Mädchenzimmer fehlen, heute werden die hübschen Kunstwerke aus Holz zum Teil von ebenfalls nett anzusehenden Häusern aus Plastik abgelöst. Lego, Playmobil und co. haben natürlich ihre Berechtigung, sind sie doch robust und widerstandsfähig, die Herzen höher schlagen lässt aber sicher ein Stück, gefertigt in liebevoller Kleinarbeit: das Puppenhaus.

Puppenstuben gibt es seit dem 16. Jahrhundert, das älteste bekannte wurde 1558 für Herzog Albrecht V. von Bayern erbaut. Ein weiteres bekanntes Puppenhaus und zugleich das größte der Welt, ist das prachtvolle Queen Mary’s Dollhouse. Hier könnt ihr euch jedes Zimmer einzeln ansehen. 1500 Handwerker benötigten ab 1921 drei Jahre, um es fertigzustellen, heute ist es im Schloss Windsor zu besichtigen. Die 1876 geborene Queen Mary, die Gemahlin von König Georg V. und Großmutter der Queen, bzw. ihre Cousine, Prinzessin Marie Louise, konnten den namhaften Architekten Sir Edwin Lutyens dazu gewinnen, ein Modell einer „zeitgemäßen“ Luxusvilla zu entwerfen. Das „Geschenk des britischen Volkes an seine Königin“ sollte die besten und modernsten britischen Waren und Einrichtungsgegenstände der Epoche zeigen. In der Garage findet man Modellversionen etwa von Daimler und Rolls-Royce. Die bemerkenswerte Detailgenauigkeit sieht man zB. bei den Klospülungen – sie funktionieren wirklich, und ebenfalls die Lifte. Rudyard Kipling und Sir Arthur Conan Doyle verfassten die Texte für die Bücher der Puppenhausbibliothek, bekannte Maler stellten Miniaturbilder zur Verfügung. Das ganze Haus dokumentiert den konservativen Geschmack der britischen Upper Class, da es nicht der Moderne der Zwanzigerjahre, sondern der Belle Epoque nachempfunden ist.

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Dieses Sammlerstück gibt es als Bausatz bei Minimundus zu erwerben. Seit 35 Jahren werden dort wunderschöne Stilmöbel- und Puppenhausbausätze hergestellt.

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Klassisch Wohnen

Heute möchte ich euch einmal eine meiner liebsten Interior-Zeitschriften vorstellen: „Klassisch Wohnen“. Wer viel Wert auf qualitativ hochwertige, stilvolle  Einrichtung legt und gern exklusiv und stilbewusst, zB. in einer Altbauwohnung oder Villa, lebt, ist mit diesem Magazin für klassischen Lifestyle bestens beraten. Außerdem kann man sich für die Einrichtung von neuen oder die Umgestaltung der bestehenden Wohnräume inspirieren lassen. Das Magazin deckt alle Bereiche von Antiquitäten über Handwerkskunst bis zu klassisch-modernen Waren ab, dazu gibt es wunderbare Wohnreportagen.

Persönlich schätze ich den Mix von Antiquitäten, gern auch aus unterschiedlichen Epochen, alte Gemälde, schwere Vorhänge und als Kontrast dazu moderne Stücke. Andere Interior-Magazine, die ich gern durchblättere, sind „Elle Decoration“, „Country Living“, „House and Garden“ und „Homes and Gardens“, damit auch die Gartengestaltung nicht zu kurz kommt.

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Jetzt interessiert mich natürlich, welcher euer bevorzugter Einrichtungsstil ist und welche Interior-Zeitschriften ihr gern lest.

Nobelviertel in London

Ihr kennt sicher das Problem: Ihr wollt euch in einer neuen Stadt niederlassen und sucht zwecks bequemem, aber standesgemäßen Logierens nach der geeigneten Bleibe. Im Fall von London fällt die Wahl natürlich zuerst auf den Buckingham-Palast, doch leider weigern sich die aktuellen Bewohner hartnäckig, die Räumlichkeiten zu verlassen. Also muss nach etwas anderem gesucht werden. Eine gute Sache, passt das Thema doch ausgezeichnet zu meiner Serie „British Style„. Das Thema? Wir machen uns auf die Suche nach den Nobelvierteln von London. Nicht mehr und nicht weniger.

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Nobelviertel Kensington, südlich der Kensington High Street

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British Interior Style – Der britische Wohnstil

Viele von euch lieben nicht nur den britischen Kleidungsstil mit seinen Cordhosen, Tweedröcken, Barbourjacken, Hunter Gummistiefeln und Burberry-Trenchcoats, sondern auch den ganz speziellen Einrichtungsstil der Inselbewohner. Wie ein englisches Badezimmer aussieht, könnt ihr hier nachlesen, bevor ich mich aber den weiteren Räumlichkeiten einzeln zuwende, möchte ich euch heute einen kleinen Überblick über diesen Stil im Allgemeinen bzw. die wesentlichen Grundprinzipien geben.

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