Dos und Don’ts bei der Firmen-Weihnachtsfeier

Die eigentlich besinnliche Adventszeit ist oft dichtgepackt mit vielen Terminen, voller Besorgnis blickt man auf die jährliche Firmen-Weihnachtsfeier und überlegt schon lange im Voraus, was man alles beachten sollte. Es gibt ja schließlich kaum einen beruflichen Anlass, an dem man sich einerseits ein wenig von seiner privaten Seite zeigen kann, man sich andererseits aber derart blamieren kann, dass man sich in den Tagen nach dem Fest kaum mehr ins Büro traut.

Dabei gibt es ein paar ganz einfache und selbstverständlich erscheinende Dinge, die einem das Überstehen der Firmen-Weihnachtsfeier erleichtern.

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Der britische Adel

Eines der wenigen Länder, in dem auch heute noch Nobilitierungen auf Vorschlag des Premierministers, stattfinden, ist Großbritannien. Zweifelsohne geht von der Adelsthematik eine große Faszination aus, was sich an der Beliebtheit von Klatschmagazinen, Adelssendungen  im TV à la „Zu Gast bei Graf XY“, eigenen Blogs mit dem Thema „Was trägt welche Herzogin“, unzähligen Büchern, Filmen über Monarchen und Adelige sowie an der aktuellen Serie „The Crown“, die das Leben von Queen Elizabeth II. zum Thema hat, zeigt.

In Großbritannien existiert noch immer eine Klassengesellschaft, wie man sie kaum anderorts in Europa findet, deshalb möchte ich mich heute mit dem britischen Adel beschäftigen. Unverheiratete adelige Männer gelten in England übrigens als die begehrtesten Junggesellen, und es gibt noch immer etliche! In Julian Fellowes‘ Buch „Snobs“ können interessierte Fräuleins nachlesen, wie man sich einen angelt bzw. was man besser unterlässt ;-)  Eine Rezension des Romans findet ihr auf meinem Blog. Schaut einfach hier. Passend zu diesem Artikel ist auch mein Beitrag „Der Sloane Ranger – Vertreter der britischen Upper Class

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Blenheim Palace in Oxfordshire – eines der größten und bekanntesten Schlösser Englands, für John Churchill, 1. Duke of Marlborough, erbaut.

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In eigener Sache: Umgang mit negativen Kommentaren

Vielleicht seid ihr daran interessiert, wie man als Blogger mit negativen Kommentaren umgeht.

Sobald man nämlich seine private Komfortzone verlässt und sich in den Weiten des Internets in irgendeiner Weise öffentlich positioniert, muss man damit rechnen, ständig beurteilt zu werden. Oftmals positiv, aber gelegentlich auch negativ. Das ist vorherzusehen, und wer das nicht akzeptieren kann, wird es als Blogger sehr schwer haben.

Jeder, der in der Öffentlichkeit steht, sei es als Politiker, Person von öffentlichem Interesse, Künstler oder Sportler, wird ständig bewertet. Das trifft für Blogbetreiber natürlich genau so zu, egal wie groß oder bekannt der Blog ist.

Mit negativen Kommentaren verfährt jeder Blogger auf seine eigene Art und Weise. Kaum hat ein Blog nämlich eine gewisse Bekanntheit erreicht, werden sich immer Personen finden, die etwas kritisieren, die negative Anmerkungen machen oder einfach nur eine andere Meinung vertreten. Das liegt in der Natur des Menschen und ist auch völlig in Ordnung.

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Frage an Claire: Gutes Benehmen Damen gegenüber

In der Rubrik „Frage an Claire“ könnt ihr mir jederzeit Mode-, Stil- oder Kniggefragen stellen, die ich gern beantworten möchte, hier geht’s lang! Heute geht es um einige Stilfragen zum Thema „Gutes Benehmen Damen gegenüber“.

Liebe Claire, liebe Leserinnen dieses Blogs,

Ich bin wahrscheinlich das, was man im Allgemeinen „Kavalier der alten Schule“ nennt – zumindest gebe ich mir Mühe, mich stilvoll, respektvoll und höflich zu benehmen und lege diesen Maßstab auch an meine zukünftige Partnerin. Leider stelle ich fest, dass immer weniger junge Damen es zu schätzen wissen, wenn man ihnen zB. die Autotür aufhält oder sie mit Handkuss begrüßt. Viele scheinen in unserer schnelllebigen Zeit gar nicht zu wissen, wie man sich richtig benimmt oder es interessiert sie ganz einfach nicht. Mir ist dies alles aber wichtig. Obwohl ich als Student über kein allzu großes Budget verfüge, ist es für mich selbstverständlich, die Dame im Restaurant oder zu Veranstaltungen immer einzuladen. Bin ich wirklich so antiquiert?

Liebe Claire, ich vertraue auf Ihr Gespür in diesen Fragen!

Herzlich, ein Leser, der gern anonym bleiben will

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Stilsicher durch die Ballsaison

In wenigen Wochen beginnt die Ballsaison, und viele von uns freuen sich schon, endlich wieder das Tanzbein schwingen zu können. Doch damit rückt auch die jährliche Frage „Was soll ich nur anziehen?“ in greifbare Nähe. Heute findet ihr hier eine kleine Zusammenfassung über die verschiedenen Dresscodes, um auch auf dem Tanzparkett brillieren zu können. Demnächst könnt ihr mehr zum Thema in meinem Artikel „Die Wahl des perfekten Abendkleids“ lesen.

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Hier ein kleiner Einblick in die Grazer Opernredoute. Foto: Jürgen Fuchs (art+event Theaterservice Graz)

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Die perfekte Gastgeberin

Vor einiger Zeit habe ich mich mit dem perfekten Gast befasst, hier könnt ihr den Artikel nachlesen. Nun stellt sich die Frage, wie man zur perfekten Gastgeberin wird bzw. woran man sie erkennt. Bei jeder Feier sollen sich die Gäste schließlich wohlfühlen, und mit ein paar Tipps und Tricks ist es gar nicht so schwer, eine größere Gesellschaft zu geben.

Die Einladung

Schon hier kann man erkennen, ob die Gastgeberin alles im Griff hat oder eben nicht. Geraume Zeit vor der Veranstaltung sollten die Einladungen verschickt werden. So schön handschriftliche Einladungen auch sind (Hier geht’s zum Artikel „Schreiben mit Stil – Elegant per Post“), gerade bei einer größeren Gesellschaft wird man sich eher für gedruckte Billetts entscheiden. Dann empfiehlt es sich aber, zumindest den Namen des Gasts und allenfalls ein paar persönliche Zeilen von Hand zu schreiben. Wer oder was wird wann und wo gefeiert? Gibt es einen Dresscode? Gibt es ein Essen? Gilt die Einladung nur für den Betreffenden oder ist auch die Begleitung inbegriffen? (Kennt man den Namen, niemals schreiben: Für Herrn XY und Begleitung, sondern beide Personen namentlich anreden). Eine Wegbeschreibung und ein Hinweis auf Parkmöglichkeiten ist ebenfalls sinnvoll. Auf jede Einladungskarte gehört ein Vermerk, bis wann die Gäste zu- oder absagen sollen. Man kann das in einem Satz formulieren oder die Abkürzungen u.A.w.g. bzw. r.s.v.p. bis zum … verwenden.

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Knigge-Regeln: Wer bietet wem das Du an?

Kaum ein Kniggethema sorgt für so viel Unsicherheiten wie der richtige Umgang mit dem Duzen und Siezen. „Wer bietet wem das Du an?“ ist immer wieder eine Frage, die mir gestellt wird.

Grundsätzlich kann man sagen, dass es hier zwei Ebenen gibt, nämlich die berufliche und die private. Für beide gibt es genaue Regeln, vieles bleibt aber auch Ermessenssache, besonders im inoffiziellen Bereich. Lasst mich gleich mit zwei Beispielen aus dem Alltagsleben starten: Es ist so, dass es eine Tendenz gibt, immer schneller zum Duwort überzugehen bzw. gleich mit dem Du zu starten. Das ist nicht nur bei großen schwedischen Einrichtungshäusern so (es soll gleich mit dem vertraulichen „Hej du“ ungezwungenes schwedisches Flair vermittelt werden), es ist auch so bei Erwachsenen derselben Generation, die irgendeinen Anknüpfungspunkt durch ihre Kinder haben. Wohl kein Elternteil eines Kindes käme auf die Idee, die Eltern von jemandem, der dieselbe Primarschule wie der eigene Nachwuchs besucht, zu siezen. Ebenso ist es beim Ballett und allen anderen Aktivitäten, wo gemeinsame Kinder involviert sind. Aber auch hier gibt es schon eine ungeschriebene Regel: Man duzt zwar die Eltern automatisch, aber niemals Großeltern, die fallweise ihre Kinder begleiten.

Doch sehen wir uns die Sache der Reihe nach an:

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Bei einer Hochzeit fragen sich einander unbekannte Gäste oft, „Wer bietet wem das Du an?“

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