Claires Bibliothek: To Marry An English Lord

Heute möchte ich euch in der Rubrik „Claires Bibliothek“ ein schon etwas älteres Buch vorstellen, was ich besonders allen anglophilen Ladies, und mit einem Augenzwinkern, allen, die noch auf der Suche nach ihrem Traumprinzen sind, ans Herz legen möchte.

To Marry An English Lord“ von Gail Maccoll und Carol McD. Wallace ist im Jahr 1989 wie das „Official Preppy Handbook“ bei der Workman Publishing Company New York erschienen. Die broschierte englischsprachige Ausgabe umfasst 403 Seiten und kann hier bestellt werden.

To Marry An English Lord

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Claires Bibliothek: Julian Fellowes‘ „Belgravia“

In der Rubrik „Claires Bibliothek“ möchte ich euch heute den seit kurzem erhältlichen Roman „Belgravia“ von Julian Fellowes vorstellen. Mit Spannung habe ich dieses Buch erwartet, ist doch Fellowes Drehbuchautor von Downton Abbey, Gosford Park, Vanity Fair – Jahrmarkt der Eitelkeit und einigen anderen Filmen, die einen guten Einblick in die britische Upper Class bieten, mehr. Von seinen Romanen „Snobs“ und „Eine Klasse für sich“ findet ihr ebenfalls eine Rezension auf meinem Blog. Doch wenden wir uns nun gleich dem aktuellen Werk „Belgravia“ zu. Die englischsprachige Hardcover-Ausgabe ist 2016 bei The Orion Publishing Group Limited erschienen und umfasst 411 Seiten, relativ übersichtlich aufgeteilt in 11 Kapitel. Mittlerweile ist „Belgravia“ auch schon auf Deutsch erhältlich.

belgravia

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Der britische Adel

Eines der wenigen Länder, in dem auch heute noch Nobilitierungen auf Vorschlag des Premierministers, stattfinden, ist Großbritannien. Zweifelsohne geht von der Adelsthematik eine große Faszination aus, was sich an der Beliebtheit von Klatschmagazinen, Adelssendungen  im TV à la „Zu Gast bei Graf XY“, eigenen Blogs mit dem Thema „Was trägt welche Herzogin“, unzähligen Büchern, Filmen über Monarchen und Adelige sowie an der aktuellen Serie „The Crown“, die das Leben von Queen Elizabeth II. zum Thema hat, zeigt.

In Großbritannien existiert noch immer eine Klassengesellschaft, wie man sie kaum anderorts in Europa findet, deshalb möchte ich mich heute mit dem britischen Adel beschäftigen. Unverheiratete adelige Männer gelten in England übrigens als die begehrtesten Junggesellen, und es gibt noch immer etliche! In Julian Fellowes‘ Buch „Snobs“ können interessierte Fräuleins nachlesen, wie man sich einen angelt bzw. was man besser unterlässt ;-)  Eine Rezension des Romans findet ihr auf meinem Blog. Schaut einfach hier. Passend zu diesem Artikel ist auch mein Beitrag „Der Sloane Ranger – Vertreter der britischen Upper Class

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Blenheim Palace in Oxfordshire – eines der größten und bekanntesten Schlösser Englands, für John Churchill, 1. Duke of Marlborough, erbaut.

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Sommerfrische einst und jetzt

„Die Familie ist zur Sommerfrische am Attersee“, dieser Satz könnte im 19. Jahrhundert genauso gesprochen worden sein wie heutzutage, denn noch immer ist die jahreszeitliche Verlegung des Wohnsitzes von der Stadt aufs Land sehr beliebt; im Grimm’schen Wörterbuch wird sie definiert als „Erholungsaufenthalt der Städter auf dem Lande zur Sommerzeit“ oder als „Landlust der Städter im Sommer“. Doch warum ist man eigentlich auf „Sommerfrische“?

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Die Kaiservilla in Bad Ischl, Residenz von Kaiser Franz Joseph I. auf Sommerfrische, © Sigmunds, Wikipedia

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Claires Bibliothek: Die Kunst des stilvollen Verarmens

Wolltet ihr schon immer wissen, wie man auch mit einem kleinen Budget stilvoll über die Runden kommt? Dann seid ihr mit dem Buch „Die Kunst des stilvollen Verarmens. Wie man ohne Geld reich wird“ von Alexander von Schönburg-Glauchau, das ich euch heute in der Rubrik „Claires Bibliothek“ vorstellen möchte, bestens beraten. Es ist zwar schon 2005 im Rowohlt-Verlag erschienen, trifft aber auch heute noch den Nerv der Zeit mit seinem Plädoyer, sein Geld nicht zwanghaft für Statussymbole auszugeben, sondern bewusst zu genießen.

Die Kunst des stilvollen Verarmens

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The British Season – Teil 2

Miss Kate, die Expertin für den British Upper Class Lifestyle, schreibt in ihrer Kolumne über die British Season. Heute geht es weiter mit Teil 2. Habt ihr den ersten Teil verpasst? Dann geht’s hier lang. Kate’s bezaubernden Blog, der sich mit dem englischen Lebensstil befasst, könnt ihr hier sehen. Aber nun begeben wir uns mit ihr ins London der Gegenwart. Vorhang auf für die British Season, die zweite!

The British Season von Miss Kate

Die meisten Veranstaltungen haben in der Tat schon eine jahrhundertealte Tradition, beispielsweise die Henley Royal Regatta seit 1839, The Derby seit 1780 (DAS klassische Pferderennen, in den USA als Epsom Derby bekannt). Royal Ascot blickt auf eine 300-jährige Tradition zurück. Die Regeln sind in etwa die gleichen geblieben.

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Zur British Season gehört auch das Pferderennen in Ascot – hier die Royal Enclosure. Die Herren tragen Cut und Zylinder, die Damen ein knielanges Ensemble und Hut bzw. Fascinator. Näheres gibt’s in meinem Artikel Dresscode Cutaway.

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The British Season – Teil 1

Miss Kate, die Expertin für den British Upper Class Lifestyle, schreibt heute in ihrer Kolumne über die British Season. Ihren bezaubernden Blog, der sich mit dem englischen Lebensstil befasst, könnt ihr hier sehen. Aber nun begeben wir uns mit ihr auf eine kleine Zeitreise ins London der vergangenen Jahrhunderte.

The British Season von Miss Kate

Die „British Season“ vereint alles, was man sich als junges Mädchen, das alljährlich beim Wiener Opernball vor dem Fernsehgerät mit debütierte, für den Sommer an Unterhaltungsprogramm gewünscht hat, umgeben von gut situierten jungen Damen und Herren.

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Damen der Londoner Society auf einem Cartoon im Harper’s Bazaar, ca. 1870: Wer wird vorgestellt, wer ist daheim geblieben, wer wird brillieren, wer wird siegen oder untergehen, und wer hat sein Debüt schon letzte Saison gegeben?

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