Preppy Herbstlook

Heute möchte ich euch noch ein paar Fotos zeigen, die wir schon vor einigen Wochen gemacht haben. Leider habe ich ganz übersehen, sie euch zu zeigen. Ich hoffe, ihr seht mir nach, dass ich am ersten Adventsonntag noch ein Outfitposting mit dem Namen „Preppy Herbstlook“ mit wunderschön verfärbten Blättern und Laub am Boden im Hintergrund zeige, während vielleicht schon etwas Schnee liegt und wir alle längst unsere Daunenjacken, Hauben, Schals und Winterstiefel hervorgeholt haben. Ich kann euch versprechen, dass demnächst das eine oder andere winterliche Outfit folgt – ich muss euch doch meine neuen wunderbar warmen Schuhe, die ich eigentlich niemals kaufen wollte, zeigen. Jetzt dürft ihr gern raten, welche ich meine ;-) Aber nun zum preppy Herbstlook:

Ein preppy Herbstlook in Beige und Dunkelblau Weiterlesen

Casual Look im November

Meine Lieblingsjahreszeit ist ganz eindeutig der Herbst. Ich mag die wunderschönen Farben der in Rot, Braun und Gold verfärbten Blätter auf den Bäumen ebenso wie das Laub, das bei jedem Schritt unter den Füßen raschelt. Als Herbsttyp gibt es für mich fast keine schmeichelhafteren Farbtöne als alle, die man jetzt in der Natur vorfindet. Im preppy und casual Look kleide ich mich gern – im Frühling und Sommer gern mit Farbtupfern in Lila, Pink, Hellgrün oder Blau, im Herbst und Winter eher in Erdtönen, wie ihr hier sehen könnt.

Dieser Casual Look im Preppy Style eignet sich für Herbsttage. Weiterlesen

The British Season – Teil 2

Miss Kate, die Expertin für den British Upper Class Lifestyle, schreibt in ihrer Kolumne über die British Season. Heute geht es weiter mit Teil 2. Habt ihr den ersten Teil verpasst? Dann geht’s hier lang. Kate’s bezaubernden Blog, der sich mit dem englischen Lebensstil befasst, könnt ihr hier sehen. Aber nun begeben wir uns mit ihr ins London der Gegenwart. Vorhang auf für die British Season, die zweite!

The British Season von Miss Kate

Die meisten Veranstaltungen haben in der Tat schon eine jahrhundertealte Tradition, beispielsweise die Henley Royal Regatta seit 1839, The Derby seit 1780 (DAS klassische Pferderennen, in den USA als Epsom Derby bekannt). Royal Ascot blickt auf eine 300-jährige Tradition zurück. Die Regeln sind in etwa die gleichen geblieben.

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Zur British Season gehört auch das Pferderennen in Ascot – hier die Royal Enclosure. Die Herren tragen Cut und Zylinder, die Damen ein knielanges Ensemble und Hut bzw. Fascinator. Näheres gibt’s in meinem Artikel Dresscode Cutaway.

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The British Season – Teil 1

Miss Kate, die Expertin für den British Upper Class Lifestyle, schreibt heute in ihrer Kolumne über die British Season. Ihren bezaubernden Blog, der sich mit dem englischen Lebensstil befasst, könnt ihr hier sehen. Aber nun begeben wir uns mit ihr auf eine kleine Zeitreise ins London der vergangenen Jahrhunderte.

The British Season von Miss Kate

Die „British Season“ vereint alles, was man sich als junges Mädchen, das alljährlich beim Wiener Opernball vor dem Fernsehgerät mit debütierte, für den Sommer an Unterhaltungsprogramm gewünscht hat, umgeben von gut situierten jungen Damen und Herren.

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Damen der Londoner Society auf einem Cartoon im Harper’s Bazaar, ca. 1870: Wer wird vorgestellt, wer ist daheim geblieben, wer wird brillieren, wer wird siegen oder untergehen, und wer hat sein Debüt schon letzte Saison gegeben?

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Das englische Picknick – Teil 2

Wie sieht ein stilvolles Picknick aus? Unsere British Upper Class Expertin Katrin alias Miss Kate erklärt’s heute im zweiten Teil. Habt ihr Teil 1 verpasst? Hier geht’s lang!

Miss Kate: „Die Vorstellung der perfekten Art zu picknicken ist individuell sehr verschieden. Eines schönen Sommers hatte ich während meines zweiten Studiums in Dresden Besuch von Freunden, also die perfekte Zeit, um abends an der Elbe mit Canalettoblick zu verweilen. Gedanklich polierte ich bereits geerbte Kristallgläser und packte die sorgfältig zubereiteten Kulinaritäten in die Körbe. Stattdessen wurde ich in meiner planerischen Euphorie von der „Rustikalität“ meiner Freunde eingeholt und sollte mich später mit Getränken, aus Flaschen konsumierend, auf einer Plastiktüte wiederfinden. Ich war pikiert!

Ich picknicke eben weder von Pappe noch von Plastik, es sei denn es lässt sich nicht umgehen. Aber bei diesem -ich nenne es einfach liebevoll- Gelage gab es ja noch nicht mal einen Pappbecher! Mit abgespreiztem kleinen Finger hielt ich die herumgereichte Flasche und schaute während des Nippens peinlich berührt um mich. Nicht, dass es irgendjemanden außer mich selbst interessiert hätte… Dabei wollte ich nichts anderes als meinen Freunden ein unvergessliches und stimmungsvolles Picknick an der Elbe zu bereiten, fest in der Überzeugung, dass meine Idealvorstellung sie ganz sicher umgehauen hätte! (Der Überzeugung bin ich übrigens immer noch, manche Leute müssen einfach zum Schönen gezwungen werden…!!)

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Wie wundervoll wäre es, hier im Park zu picknicken!

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Das englische Picknick – Teil 1

Ich freue mich sehr, dass sich Katrin alias Miss Kate, die Expertin für den British Upper Class Lifestyle, bereiterklärt hat, uns in die Geheimnisse des stilvollen Picknickens einzuweihen. Ihr hübsches Instagram-Profil könnt ihr hier sehen. Aber lassen wir sie gleich selbst erzählen:

Miss Kate: „How to picnic (or not)…

Längst ist wieder die Jahreszeit, in der der Picknickkorb aus den Tiefen der Speisekammer hervorgekramt werden kann. Was gibt es Herrlicheres, als unter freiem Himmel auf einer großen weichen Decke zu verweilen, dabei leichte Köstlichkeiten und ein Glas Wein zu genießen?

Goethe fasste es in meinem Lieblingszitat zusammen: „Mein Lieber, Du liegst im Gras, den Kopf im Nacken und schaust in den Himmel, in das Blau dort oben, wo die Wolken ziehen. Das ist vielleicht das Schönste, was Du in Deinem Leben getan und gesehen hast!“

Nicht nur Bauern und Reisende haben schon im Mittelalter ihre mitgebrachten Speisen im Freien verzehrt. Richtig populär wurde das Picknick zur Jahrhundertwende ins 19. Jahrhundert, als sich der Mensch wieder verstärkt mit der Natur verbunden fühlte und ihre Schönheit regelrecht aufsog. Die gehobenen Gesellschaftsschichten kultivierten das Essen unter freiem Himmel, es war immer ein Tagesereignis.

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Der bootroom im englischen Country House

Englische Country Houses bzw. Estates, wie die großartigen Anwesen der Upper Class genannt werden, sind quasi Garanten für Stil, Vornehmheit und Klasse – und wecken Begehrlichkeiten in uns anglophilen Ladies. Aber es ist nicht nur die Bibliothek, in der unzählige alte, mehr oder weniger wertvolle Bände verwahrt werden, es ist auch nicht das Herrenzimmer mit seinen Chesterfield-Sofas, die den Herrn des Hauses und seine Gäste zum gemütlichen Verweilen einladen. Ein Badezimmer im British Style mag vielleicht etwas kalt und zugig sein, so es noch nicht renoviert worden ist, aber wem würden Badewannen mit Löwenfüßen und goldenen Armaturen nicht gefallen? Ein Ankleideraum gehört selbstverständlich genauso dazu wie ein Aga-Herd und der typisch englische drawing room, das Wohnzimmer mit seinen Chintzsofas und Damastvorhängen, in dem die Grundprinzipien seit Generationen Symmetrie, Mustermix und ererbter Look im Interieur sind.

Doch ein überaus nützlicher Raum sollte nicht vergessen werden: der bootroom. Im Deutschen etwas holprig mit „Stiefelkammer“ übersetzt, bei den Ostküsten-Preppies mud room genannt, ist er längst nicht nur Aufbewahrungsort von Wachsjacken und Gummistiefeln, sondern verrät viel über die Bewohner des Hauses.

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Ein sehr authentischer amerikanischer bootroom, der ohne die Flaggen auch nach England passen würde. Auf Houzz könnt ihr ihn bewundern.

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