Kostümgeschichte: Die Goldenen Zwanziger

Wie schon angekündigt, möchte ich eine neue Serie zum Thema „Kostümgeschichte“ beginnen. Es geht hier aber nicht darum, die Mode aller Gesellschaftsschichten darzustellen, sondern allein die der gesellschaftlich hochstehenden Dame. Den Anfang machen heute die Goldenen Zwanziger. Der Ausdruck Goldene Zwanziger umfasst genau genommen nur Deutschland von 1924 bis 1929, in den USA zum Beispiel wurde diese Periode Roaring Twenties genannt. Ähnliche Modeerscheinungen gab es aber überall; nicht nur in der Mode war der weltweite Konjunkturaufschwung sichtbar.

„Die zwanziger Jahre waren eine Zeit des Umbruchs in eine Welt, die deutlich besser als die gerade überwundene Zeit des Ersten Weltkriegs sein sollte. Man träumte von Luxus, Reichtum und endlosem Müßiggang – und die, die es sich leisten konnten, lebten diese Träume auch ungehemmt.“, erläutert Jeroen van Rooijen in seiner Stlradar-Kolumne der NZZ. Erst die Weltwirtschaftskrise im Jahr 1929 setzte dem dekadenten Phänomen ein Ende.

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Zu Gast bei Claire: Jeroen van Rooijen

Es freut mich sehr, dass sich der Schweizer Stilkritiker und Autor der beliebten Kolumne „Hat das Stil?“ der Neuen Zürcher Zeitung, Jeroen van Rooijen, für ein Interview zur Verfügung gestellt hat. Lasst euch überraschen, wie er sich Stilunsicherheiten erklärt, was für ihn ein Fashion-Faupax ist, was er vom Style von Königin Máxima sowie Kate Middleton hält und vieles mehr.

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Jeroen van Rooijen, Foto: Christian Beutler

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