Béret und Tartanplaid

von Countess Claire

Wer schon länger meinen Blog verfolgt, weiß, dass ich Kopfbedeckungen liebe. Und damit meine ich nicht nur Fascinators zu festlichen Anlässen, sondern auch Alltagshüte oder Bérets, wie ihr hier sehen könnt. Ein Béret, wie man das Barett in der Schweiz nennt, ist eine flache, runde oder eckige Kopfbedeckung aus Wolle, Filz, Samt, Stoff oder Seide ohne Krempe und Schirm. Im 15. Jahrhundert trugen die gebildeten Stände ein barretum beziehungsweise birretum (mittellateinisch).

Zuerst war das Barett beim Adel beliebt, später begeisterten sich auch Bürgertum und Bauernstand für diese Art von Kopfbedeckung. Heutzutage findet man das Béret unter anderem bei Militär, Klerus oder Polizei. Das nachtblaue Barett ist auch Uniformbestandteil der päpstlichen Schweizergardisten. Und davon abgesehen ist das Barett natürlich auch ein Must-Have in der klassischen Damengarderobe. Sehr ähnlich ist übrigens auch die sogenannte Baskenmütze.

Ein weiterer Klassiker, der in keinem Schrank einer Lady fehlen darf, ist ein Kleidungsstück oder Accessoire mit Tartanmuster. Mein Antique Stewart Plaid, ein über den Schultern getragenes, gewebtes Wolltuch, ist perfekt zu kombinieren. Nicht nur wie hier als Wrap über einem Mantel, sondern auch als Schal. Besonders gut gefällt mir übrigens auch die Tragevariante als Poncho, der mit einer Kiltnadel oder Brosche über der Schulter zusammengehalten wird.

Béret und TartanplaidMein dunkelblaues Barett ist aus Wolle gefertigt. Das Antique Stewart Plaid besteht ebenfalls aus schottischer Wolle/Kaschmir.

Béret und Tartanplaid

Das Blau des Bérets und des Mantels spiegelt sich im Tartanplaid wider.

Béret und Tartanplaid

Zum Outfit gehören braune Lederhandschuhe sowie meine bewährten braunen Stiefel im Reiterlook.

Tragt ihr gern Tartanmuster?

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3 Kommentare

Melanie 14. Januar 2019 - 16:56

Liebe Claire,

Ihre Kombination ist wieder einmal (oder besser: wie immer) wunderbar gelungen, Ihr Plaid ist ein echtes Highlight!
Sowohl mein geliebtes Tartanplaid als auch meinen Tartanschal, Relikte aus meinen „British days“, haben mir meine Söhne mit charmantem Lächeln abgeknöpft („Mama, das sind doch Männersachen!“), und kombinieren sie treffsicher zu Lodenjanker und Lederhose. Ich bin vorsichtshalber auf ein betont feminines, einfärbiges ausseerisches Lodenplaid ausgewichen, das ich gern zum Gehrock, zur Cabanjacke oder zum Rollragen-Twinset kombiniere, dazu ein Barett oder mein Lieblingsstück, eine Lodenkappe (Helene Dietrich), Stiefel oder Lodengamaschen und passende Handschuhe. Ihr Post weckt allerdings Begehrlichkeiten … mein Hang zum Tartan ist offenbar noch nicht gebrochen ;-)
Die restlichen Tartanstücke unseres Haushaltes befinden sich aktuell im Dauereinsatz: in Form von irischen Wolldecken auf der Ofenbank rund um den warmen Kachelofen und am Hals meines schneeschaufelnden Mannes, dem ich jetzt zusammen mit zwei Tassen Tee wieder zu Hilfe eile. Herzliche Grüße aus dem tief verschneiten Salzburger Land, Melanie

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The Major 15. Januar 2019 - 08:38

Werte Countess, Myladies

Ein wunderbares Outfit. – Besten Dank!
Tartan kommt ja immer gut.
Die Tragevariante als Poncho gefällt mir besonders gut. Die Wolle hat ja den Vorteil, dass durchaus auf eine Kiltnadel oder eine Brosche verzichtet werden könnte.
Ich empfehle sogar dem Herren von Welt (dem Kilt tragenden Herren, versteht sich) sich solch ein Laird’s Plaid zu zulegen. Auch dort gibt es verschiedene Trageweisen (bei Interesse klicken sie auf meinen Namen und folgen dem Button >Ja, was denn noch? > Plaids).
Die Schönste darunter ist allerdings diese, wenn er es bei Bedarf seiner Begleitung über die Schulter legt.

Hochachtungsvollst
The Major

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Susann 15. Januar 2019 - 14:36

Liebe Claire,
die Farbe des Mantels ist toll! Sehr chic mit dem Plaid in Tartan.
Eine Kombination, die immer funktioniert!
Leider sieht man heute Daunenjacken und Daunenmäntel viel zu oft im Stadtbild. Sie sind zwar bequem und leicht, außerdem
in allen Farben für jung oder alt erhältlich und erschwinglich – aber ein gutsitzender Wollmantel ist einfach eleganter.

Viele Grüße
Susann

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