Claires „Goldene Styling-Regeln“ – Teil 3

von Countess Claire

Claires „Goldene Styling-Regeln“ kommen nach Teil 1 und Teil 2 zum dritten Teil meiner ganz persönlichen Styling-Regeln. Heute schreibe ich über Gos und No-Gos betreffend des Haars der klassischen Dame.

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Das Haar der klassischen Dame

Die klassische Dame achtet immer darauf, dass ihre Haare gepflegt sind. Egal ob kurz oder lang, die Spitzen sind nie abgebrochen, kein nachwachsender Ansatz ist sichtbar und die Frisur passt zum Gesicht und dem Alter der Trägerin.

Natürlich wirkende Haarfarben sind künstlichen (Platinblond, Pechschwarz, Bläulich Rot) immer vorzuziehen, gegebenenfalls kann man den eigenen Ton natürlich intensivieren und modifizieren, man sollte aber daran denken, dass Naturhaarfarbe, Farbe der Augen, Brauen und Hautton meist sehr gut zusammenpassen.

Die Frisur der klassischen Dame

Dass Kurzhaarfrisuren einfacher zu stylen und zu pflegen sind, möchte ich bezweifeln, hat man doch keine Gelegenheit, die Haare einmal zusammenzubinden. Dafür können sie, besonders auch in Kombination mit Locken, bezaubernd aussehen.

Die elegante Dame, die ihr Haar lang trägt, lässt es nicht fransig schneiden, denn zum klassischen Look passen glänzende, eher gleich lange Haare, eventuell mit moderaten Stufen besser. Hochsteckfrisuren sind wunderschön; wenn einem der Preppy Stil gefällt, passen offene Haare, gern auch mit einem Haarreifen oder Haarband sowie ein möglichst dicker glänzender Pferdeschwanz am besten.

No Gos

No-Gos sind, wie oben schon erwähnt, nachwachsender Ansatz, Spliss, schreiende Haarfarben und Extensions, falls sie nicht wirklich völlig unsichtbar und in einer moderaten Länge sind. Da Dauerwellen endlich passé sind, brauche ich auf diese nicht mehr einzugehen. Für mich sind fransige und zu sehr gestufte Haare ebenfalls ein No-Go, doch scheiden sich hier die Geister.

Vor zwanzig Jahren vielleicht noch modern, jetzt aber völlig aus der Mode, sind Haargummis, die mit buntem breiten Stoff umwickelt und oft auch aufwendig verziert waren. Von diesen Ungetümen sollte man besser die Hände lassen! Haargummis, Haarnadeln, Klammern und andere kleine Helferlein müssen möglichst unsichtbar und zur Haarfarbe passend sein.

Wie sehen eure Styling-Regeln bezüglich der Haare aus?

20 Kommentare

Annette 14. Juli 2013 - 10:57

Ich stimme Dir zu, Claire, das sind genau meine persönlichen Stylingregeln.

LG
Annette

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Countess Claire 14. Juli 2013 - 13:53

Liebe Annette,
Freut mich, dass du das auch so siehst.
Liebe Grüße,
Claire

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Sabine 14. Juli 2013 - 12:56

Liebe Claire,
oh je, die Haare- ein schwieriges Kapitel! Ich glaube, der Grossteil der Frauen ist mit dem eigenen Haar unzufrieden. Entweder zu dick, zu dünn, zu lockig oder eben nicht, usw. und da fangen die Probleme auch schon an!
Bezüglich der Haarfarben stimme ich Dir total zu. Bei durchgestuften Schnitten kommt es noch ein wenig auf den Schnitt an. Ich persönlich habe fürchterlich dünnes und sehr feines, weiches Haar. Ein Kurzhaarschnitt steht mir genauso wenig, wie langes Haar. Alles was länger wie Schulterlänge ist, hängt bei mir einfach nur platt herunter. Ein LEICHT durchgestufter Bob ist da mein persönliches Volumenwunder ;-). Ohne das leicht durchgestufte würde ich wie Prinz Eisenherz aussehen.
Aber, wenn ich jetzt so drüber nachdenke, habe ich bei dem Begriff „klassische Dame“ ein bestimmtes Bild vor Augen. Aus beruflicher Sicht besteht der Kundenstamm, mit dem ich es meist zu tun habe, aus der klassischen Dame. Diese trägt vorzugsweise einen sehr klassisch geschnittenen Bob in Schulterlänge, oft auch zu einem winzigen Pferdeschwanz im Nacken gebunden. Meistens haben alle den gleichen Blondton (natürlich Blond) oder ein sehr unauffälliges Braun. Das Makeup sehr dezent, höchstens mal einen etwas kräftigeren Lippenstift ;-).
Von daher stimmt es genau, was Du auch schreibst!

Liebe Grüsse von Sabine

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Countess Claire 14. Juli 2013 - 14:01

Liebe Sabine,
Die Frisuren mit dem winzigen Pferdeschwanz im Nacken sehe ich auch sehr häufig, muss aber sagen, dass ich davon nicht begeistert bin. Natürlich klassisch, aber irgendwie ein bisschen langweilig. Gestufte Haare gefallen mir gar nicht bei langen Haaren, das verbinde ich nämlich immer mit Teenagern mit engen Leggings und kurzen Oberteilen darüber.
Lustig, dein Vergleich mit der Prinz Eisenherz-Frisur. Wenn ich es mir jetzt recht überlege, denke ich, dass du da nicht unrecht hast. Ein gleich lang geschnittener Bob könnte da schon diese Assoziationen wecken. Es kommt wohl auch sehr auf die Beschaffenheit des Haars der Trägerin an. Und übers Make-up werde ich auch einmal schreiben, danke für die Inspiration!
Liebe Grüße,
Claire

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Sabine 14. Juli 2013 - 14:35

*flüster* Einen Grossteil dieser typisch klassischen Damen finde ich vom Look her auch sehr langweilig. Sie gleichen sich alle wie Zwillinge. Der Look ist zwar edel, aber doch auch sehr langweilig.

LG von Sabine

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Countess Claire 15. Juli 2013 - 07:44

Da hast du schon Recht, immer nur klassisch auszusehen ist nicht gerade abwechslungsreich. Obwohl mir natürlich genau dieser Look sehr gefällt, aber eben gemixt mit ein paar frischen, trendigeren Elementen.
Liebe Grüße,
Claire

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groschenroman 14. Juli 2013 - 17:05

Die richtige Frisur ist so eine Sache, egal ob klassisch oder nicht. Wenn man dickes, naturkrauses Haar hat (:-)), bleibt einem keine große Wahl. Da kann man von gleich lang geschnittenem, glänzenden Haar nur träumen. Da geht nur kurz oder höchstens schulterlang, sonst ist jedes Haarewaschen eine Halb-Tages-Prozedur.

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Countess Claire 15. Juli 2013 - 07:48

Liebe Carola,
Das mit dem glänzenden langen Haar ist natürlich ein Wunschtraum, aber ich denke, meine Erörterung gibt die Richtung vor, wie die Frisur der klassischen Dame normalerweise aussieht. Edel, ein bisschen konservativ, vielleicht etwas langweilig, aber sicher adrett anzusehen. Ob einem das zum eigenen Gesicht dann gefällt, ist wieder eine andere Frage.
Liebe Grüße,
Claire

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Caro 14. Juli 2013 - 18:50

Da muss ich Groschenroman absolut Recht geben. Ich habe recht lange Haare und die sind auch dick. Meiner Meinung nach aber nicht glänzend und ich kann tun und lassen, was ich will, ich bekomme es nicht hin. Auch sind die Haare leicht gestuft und finde das so besser als die Haare bei mir einfach gerade zu schneiden. Haare sind leider ein leidiges Thema.
Ich binde sie meist du einem Dutt zusammen. Auch wenn die meisten sagen, ich soll sie öfter offen tragen (angeblich stünd mir das ja sooo gut), ich kann das nicht ;)

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Countess Claire 15. Juli 2013 - 07:50

Liebe Caro,
Man sollte sich aber nicht zu viel Sorgen um die Haare machen. Übrigens trage ich auch am liebsten Dutt bzw. Chignon, einen Pferdeschwanz hatte ich schon lang nicht mehr ;-)
Liebe Grüße,
Claire

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Mareike 14. Juli 2013 - 22:06

Hallo Claire,

ich bin vor kurzem auf Deinen Blog gestoßen – und total begeistert!

Nun zum Thema:
Ich trage langes dunkelbraunes Haar und liebe den klassischen Pferdeschwanz. Wichtig ist mir persönlich, dass das Haar am Kopf nicht zu platt liegt, daher nutze ich täglich die Rundbürste.
Empfehlen kann ich auch: Das Haar mit einem Deffuser-Aufsatz lockig zu föhnen und die Haare demnach locker zu einem Dutt zusammenzustecken.
Ich habe einmal gelesen, dass Damen mit voluminösen Frisuren unterbewusst mehr Respekt bei Männern im Job erlangen. Dies gilt bald auszuprobieren :-).

Herzlichste Grüße

Mareike

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Countess Claire 15. Juli 2013 - 07:54

Liebe Mareike,
Dass du zu meinen neuen Stammleserinnen gehörst, freut mich sehr zu hören!
Der klassische Pferdeschwanz ist wunderschön, da kann ich dich nur beglückwünschen. Und Dutt bzw. Chignon trage ich auch gern.
Viel Spaß bei deinem Experiment!
Liebe Grüße,
Claire

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Cla 15. Juli 2013 - 21:38

Deine Styling-Regeln für für die Haare kann ich nur Zustimmen. Aber jeder Frau, ob sie sich nun als Lady bezeichnet oder nicht, sollte gepflegte Haare habe. Ich würde mich jetzt nicht in die Kategorie der klassischen Damen einordnet, doch ich kann mir durchaus vorstellen, das der klassischen Frau auch gut gestufte Haar stehen. Man sollte sich da vielleicht nicht so festlegen.
Liebe Claire auch dieser Teil deiner goldenen Styling-Regeln ist dir gut gelungen.
Lieben Gruß, Cla

http://glamupyourlifestyle.blogspot.de/

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Countess Claire 16. Juli 2013 - 08:27

Liebe Cla,
Danke für deine lieben Worte.
Bezüglich der Stufen könntest du selbstverständlich Recht haben, doch haben die klassischen Damen, die ich kenne wirklich alle gleich langes Haar.
Liebe Grüße,
Claire

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dieblauenstunden 16. Juli 2013 - 10:18

liebe claire, goldene regeln, denen ich voll und ganz zustimmen mag bis auf das thema stufen. vielleicht ist gestuft nicht gestuft – es gibt da sicher große unterschiede. mir fallen lauter klassische ladies mit gestuften haarlängen ein. die gute kate, madeleine, mary, alexandra. ich selbst habe bspw. „dickes“ haar. wenn das nicht gestuft wäre, könnte ich bei der haarlänge wahrscheinlich nicht mal den kopf drehen ; ) Liebe Grüße XX Julia

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Countess Claire 16. Juli 2013 - 12:47

Liebe Julia,
Die von dir erwähnten Damen haben alle wunderschöne Haare, doch für mich als Laie sind sie mehr oder weniger gleich lang geschnitten ;-) Ich glaube, ich bin ein wenig missverstanden worden. Solche „Stufen“ habe ich nicht gemeint, ich werde das noch in meinem Text anpassen. Wahrscheinlich entspricht der Begriff „fransig geschnitten“ eher dem, was ich meine. Danke für den Hinweis.
Liebe Grüße,
Claire

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Sanne 18. Juli 2013 - 09:28

Liebe Claire,
lese wieder einmal „hinten drein“. Auch bei mir geht ohne die viel zitierten Stufen gar nichts. Heute nennt man das wohl eher Volumenschnitt. Denn was aus meinem Kopf wächst, kann man mit dem Schnürlregen vergleichen. Du als Salzburgerin weißt, was ich meine. Fein, glatt, nervig. Da ist dann auch der Mini- Pferdeschwanz eine willkommene „Rettung“.
Schönes Thema, auf den Make up-Beitrag freue ich mich schon.
Herzlich – S

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Countess Claire 18. Juli 2013 - 11:48

Liebe Sanne,
Das ist wirklich ein lustiger Vergleich! „Fein, glatt, nervig“ – da musste ich wieder einmal sehr lachen!
Liebe Grüße,
Claire

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Mode-Legasthenie 7. Dezember 2013 - 13:18

Liebe Claire,

was mir am allerwenigsten gefällt, sind Frisuren, die ich Streifenhörnchen nenne: Dabei sind die Haare in zwei verschiedenen Farben gefärbt, so dass Streifen entstehen. Z.B. das Deckhaar rot oder blond und darunter dunkel. Dezent ist sicher etwas anderes.

Herzlichen Gruß
die Modelegasthenie

Antworten
Countess Claire 9. Dezember 2013 - 14:04

Liebe Mode-Legasthenie,
Ja, diese Frisuren kenn ich auch und sie gefallen mir gar nicht.
Liebe Grüße,
Claire

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