Frage an Claire: Stil im Krankenhausalltag

von Countess Claire

In der Rubrik „Frage an Claire“ könnt ihr mir jederzeit Mode-, Stil- oder Knigge-Fragen stellen, die ich gern beantworten möchte. Schreibt einfach ein Email an claire(at)countessclaire.com. Heute geht es um Stil im Krankenhausalltag.

Liebe Claire,

ich möchte dir zuallererst ein großes Kompliment für deinen Blog machen. Dein Schreibstil, deine Fotos und v.a. deine Ansichten und Einstellungen lassen eine großartige Persönlichkeit hinter dem Blog erkennen.

Ich habe auch ein oder zwei Fragen an dich, die mich seit einiger Zeit beschäftigen.

Ich befinde mich in den Endzügen meines Studiums und werde in wenigen Wochen in meinen Beruf als Assistenzärztin in der Chirurgie einsteigen. Mein Beruf erlaubt mir eine „Arbeitsuniform“ in Form von Kasack / OP-Kleidung oder Kittel mit Berufsschuhen und weißer Hose auf Station. Nagellack, lange Ohrringe und offene Haare sind aus hygienischen Gründen
auch tabu. Ich möchte aber trotzdem einen gewissen Stil und Geschmack erkennen lassen, auch um mich selbst gepflegt und wohl zu fühlen. Deswegen frage ich mich, wie ich meine Haare und mein Make-up am besten gestalten kann, um trotz Berufskleidung und oben genannter Einschränkungen nicht nachlässig oder unordentlich auszusehen.

Ein paar Infos zu mir:

  • 28 Jahre
  • dunkelblondes Haar mit ein paar helleren Strähnen im Oberkopfbereich,
    werden alle 6 Wochen beim Friseur nachgefärbt
  • mein Haar ist recht lang (etwa bis zum BH-Verschluss) und sehr dick und
    schwer
  • ich wäre auch bereit, mir die Haare abschneiden zu lassen

Vielen Dank für deine vielen Tipps auf deinem Blog. Ich würde mich sehr freuen, von dir zu hören.
Liebe Grüße von der sonnigen Ostseeküste,

Stefanie
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Liebe Stefanie,

Zunächst einmal einen ganz herzlichen Glückwunsch zu deiner ganz, ganz tollen Berufswahl und toi toi toi für die letzten Wochen an der Uni! Ich finde das wirklich großartig und halte dir die Daumen, dass deine Assistenzzeit deinen Vorstellungen entsprechend verläuft. Für deine lieben Worte über meinen Blog und meinen Stil möchte ich mich auch gleich bedanken.

Hmm, wie kann man als Ärztin Stil und Geschmack erkennen lassen? Wenn wir jetzt der Einfachheit halber einzig die Äußerlichkeiten betrachten, ist das gar nicht so einfach zu beantworten, denn deine Arbeitskleidung ist natürlich vorgegeben. Da sind es dann die winzigen Details, die eventuell einen Unterschied ausmachen können. Mir fallen da sogleich Perlenohrstecker ein: ich finde ja, man setzt mit ihnen ein gewisses Statement und sie veredeln jedes noch so simple Outfit. Als Alternative könnte ich mir auch kleine Brillantohrstecker vorstellen, ansonsten würde ich mich bei Schmuck allerdings zurückhalten. Und Poloshirts kannst du auf der Station unter dem Kittel doch sicherlich tragen, oder?

Beim Make-up würde ich mich auf die Augen konzentrieren. Lidschatten, Eyeliner und unbedingt Wimperntusche können wahre Wunder wirken. Achte darauf, dass alles gut aufgetragen bzw. wasserfest ist und somit den ganzen Tag hält. Wahrscheinlich steht dir nach einer OP nicht der Sinn danach, dein Make-up aufzufrischen. Was ich auch empfehlen kann, ist, die Augenbrauen perfekt, aber doch natürlich, in Form zu bringen. Nicht zu schmal gezupft, aber auch nicht zu buschig und vor allem sollten keine nachwachsenden Härchen zu sehen sein. Den Rest des Make-ups würde ich aber sehr dezent halten. Ist es dir angenehm, unter der OP-Maske Grundierung zu tragen? Ich könnte mir vorstellen, dass ich das nicht so praktikabel fände. Ebensowenig Lippenstift, welcher vielleicht auch eher störend ist.

Ich würde dir niemals raten, deine Haare abschneiden zu lassen – allenfalls die Spitzen. Lange Haare lassen sich doch wunderbar hochstecken! Ein tiefsitzender Chignon oder einer etwas weiter oben am Hinterkopf sitzender Pferdeschwanz sieht doch immer schön aus. Aber auch einen Zopf könnte ich mir bei deinen dicken, schweren Haaren gut vorstellen.

Inwieweit du im Klinikalltag dann Zeit und Lust hast, dich noch um deine Nägel zu kümmern, weiß ich nicht. Du könntest dir aber ab und zu eine pflegende Maniküre, bei der die Fingernägel nicht lackiert, sondern nur poliert werden, gönnen. Das sieht sehr schön aus, und gleichzeitig tust du deinen Händen etwas Gutes.

Liebe Stefanie, ich wünsche dir alles erdenklich Gute für deinen Berufsstart, du wirst ihn sicherlich toll meistern!

Liebe Grüße,

Claire

Liebe Leserinnen, habt ihr noch mehr Tipps für Stefanie?

19 Kommentare

Kristina 21. Mai 2015 - 11:48

Liebe Claire,
Ihre Ideen (Perlohrringe, elegante Hochsteckfrisur, jaaaa!) sind wie immer sehr gut und auch die schöne Illustration ist bestens gelungen. Mir fällt für Stefanie noch ein kleiner Tipp ein, der meiner Meinung nach einen großen Effekt hat: Den Kittel beim Änderungsschneider genau auf Figur bringen zu lassen, so dass er richtig gut sitzt (bei mir meist: überschüssigen Stoff in die Rückennaht reinnehmen und Ärmel kürzen). Man fühlt sich gleich viel besser angezogen damit…und es sieht, finde ich, um Welten besser aus ;-)
Herzliche Grüße,
Kristina

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Countess Claire 21. Mai 2015 - 13:09

Liebe Kristina,
Vielen Dank für Ihren Kommentar, es freut mich, dass Ihnen meine Tipps immer gut gefallen. Die Illustration ist aber im Gegenzug zu den Fotos, die mit meinem Wasserzeichen versehen sind, nicht von mir, sondern gekauft. Ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken, Zeichentalent habe ich nämlich gar keins ;-)
Die Idee mit der Änderungsschneiderei ist wirklich Gold wert! So ein winziges Detail kann einen großen Unterschied ausmachen. Dankeschön! Ich kann mich erinnern, dass zu meiner Stewardessenzeit sicher 75% ihre Uniform privat umändern ließen, obwohl dies eigentlich verboten war ;-)
Liebe Grüße,
Claire

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Kristina-Caroline 21. Mai 2015 - 14:46

Liebe Stefanie,
ich kenne Deinen Stil nicht, aber ein hübsches Haarband oder ein Haarreif oder aber auch eine süße Haarspange können auch das Outfit aufpeppen.
Bzgl. Nägel: Da es is meinem Job auch auf ein perfektes Styling ankommt, lasse ich mir die Nägel im Studio mit Gel überziehen und das in einem natürlichen French Look. Damit sehen sie immer aus wie „lackiert“, das Ganze dürfte aber den Hygienebedenken der Klinik standhalten.
Das „Problem“ mit den dicken Haaren kenne ich. Ich schwöre seit langem auf diese Frisur hier, sie hält den ganzen Tag, sieht ordentlich aus, ist in 2 Minuten gemacht und sogar für dicke, schwere Haare tauglich: https://www.youtube.com/watch?v=949zkvLyPCI
Ansonsten finde ich auch einen französischen Zopf sehr schön.
Schau dir doch einfach bei youtube ein paar Videos an, dort gibt es hunderte Frisurenanleitungen (Tipp: auf Englisch suchen, z.B. quick updo, fast hairstyle, easy hairdo etc)

Viel Erfolg beim Berufsstart!

Deine Kristina-Caroline

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Nanni 22. Mai 2015 - 11:31

Leider sind auch mit Gel überzogenen Nägel in der Regel im Krankenhaus nicht gestattet. Bricht die kleinste Ecke ab, ist das desinfizieren der Hände nicht mehr einwandfrei durchführbar.
Der Tipp den Kittel zur Änderungsschneiderei zu bringen, finde ich absolut großartig. Das werde ich nächste Woche tun. Da sie namentlich codiert werden, muss auch niemand Sorge haben, meinen „verhunzten“ Kittel zu erwischen.

Antworten
Susi 21. Mai 2015 - 18:49

Liebe Claire, ich bin so froh, dass dieses Thema auch einmal zur Sprache kommt. Ich bin selbst Ärztin und lese oft sehnsüchtig von schicker Business- Kleidung, während ich meinen Arbeitsalltag in formloser sackartiger Kleidung bestreite.
Liebe Stefanie, einen Tipp hätte ich noch: Achte besonders auf die Schuhe (ich trage weisse Ledersneaker, mir gefallen aber an Kolleginnen auch weisse Loafer) und auf farblich passende Socken. Ausgeleierte Ringelsocken in bunten Crocs können meiner Meinung nach jefes Outfit verderben. Viel Freude in deinem künftigen Beruf wünscht dir Susi

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Stefanie 21. Mai 2015 - 20:38

Vielen, vielen Dank an dich, Claire und auch an die lieben Kommentatorinnen. Das sind wirklich viele sehr gute Tipps und Hinweise, die ich mir zu Herzen nehmen werde.
Ihr habt mir auch Mut gemacht, dass ich meine langen Haare behalten kann. Ich hatte in letzter Zeit öfter Bedenken, dass es vielleicht unprofessionell wirkt, aber mit ein paar Hochsteckfrisuren in der Hinterhand besteht diese Gefahr nicht mehr…
Besonders wichtig, auch im OP, wenn man nur die Augenpartie sieht, finde ich den Tipp mit den perfekten Augenbrauen!
Ich werde mich in den nächsten Tagen mal auf die Suche nach weißen Loafern oder weißen Bootsschuhen für die Station machen…

Liebe Grüße und nochmals herzlichen Dank,
Stefanie

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Madeleine 26. Mai 2015 - 12:51

Liebe Stefanie
Auch ich finde den Tipp mit den perfekt geformten Augenbrauen sehr wichtig, dieser ist nicht zu unterschätzen.
Hierzu möchte ich von einem Erlebnis berichten, welches mir bis heute sehr präsent und äusserst unangenehm in Erinnerung ist. Da ich Berufes wegen im Ausland weilte und notfallmässig ins Krankenhaus musste, hatte ich keine Zeit mehr mir über die Wahl des Krankenhauses Gedanken zu machen. Es musste ein operativer Eingriff gemacht werden und die Narkoseschwester hatte sehr ungepflegte, buschige und praktisch zusammen gewachsene Augenbrauen – man könnte beinahe schon von einer Monobraue sprechen. Ich dieser Situation, welche mit Ängsten verbunden war, wäre ich äusserst dankbar und beruhigt gewesen, wenn ich in ein Paar vertrauensvolle Augen mit gepflegten Augenbrauen hätte blicken können, da buschige Augenbrauen einen strengen, zum Teil verbitterten Ausdruck verursachen. Ebenso machte ich mir Gedanken, dass eine Frau, welche keine Beachtung ihren Brauen schenkt, vielleicht auch in anderen Bereichen (zum Beispiel Hygiene) eher nachlässig ist. Deshalb, liebe Stefanie, würde ich deinen Augenbrauen, aber auch deinen Augen grosse Beachtung schenken. Hierfür wäre es vielleicht empfehlenswert sich Rat bei einer Visagistin zu holen, welche Erfahrung mit Theateraufführungen hat, da die Lichtverhältnisse in OPs sehr speziell sind und diese beim Make-up eine Auswirkung haben. Der Aufwand würde sich bestimmt lohnen, nicht nur Deinen Patienten, auch Deinem Selbstwertgefühl und Dir zuliebe. Denn ich persönlich befolge jeden Morgen den Rat einer mir liebgewonnenen Freundin: Verlasse jeden Tag das Haus so, egal wohin Du gehst, dass Du für eine Begegnung mit dem Traumprinzen bereit bist.
Alles Gute und herzliche Grüsse Madeleine

Antworten
Charlotte 24. Mai 2015 - 21:16

Liebe Stefanie – Ihre Frage ist berechtigt.
Aus pragmatischen Gründen würde ich das Studium abbrechen, dafür anschliessend BWL oder Jura studieren, damit Sie Ihr Flair für Stil und Mode ungehindert ausleben können.

Alles Gute und liebe Grüsse
Charlotte

Antworten
Samantha 25. Mai 2015 - 15:00

Liebe Stefanie und liebe Charlotte

Lustig, ich wollte das Selbe schreiben. Vor langer Zeit brach ich mein beinahe abgeschlossenes Medizinstudium ab, um am Jura zu studieren. Der Style war mitunter ausschlagend für diesen Entscheid. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, ein Leben in Weiss zu verbringen:)!
Heute bin ich froh darüber – ich muss mich nicht unter weisser Tracht verstecken und darf mich mit schicken Bouclés in der Berufswelt zeigen.
Aber natürlich jedem das Seine.

Herzliche Grüsse aus Basel,
Samantha

Antworten
Nina 26. Mai 2015 - 11:02

Meine lieben Weissgeplagten:)

Sehr, sehr lustig, dass ich vor Jahre ebenfalls vor der selben weiss-unweiss Frage stand. Dafür nicht kurz vor Abschluss des Medizin Studiums, sondern bereits während der Halbzeit, als in einer sehr renommierten Berliner Privatklinik als Praktikantin arbeitete:). Mir wurde bereits zu Beginn des Praktikums schon fast schlecht beim Anblick von weisser Uniform:).
Ich bin tatsächlich den von Charlotte und Samantha beschriebenen Weg gegangen. Bin heute glückliche Anwältin und noch viel glücklichere Mutter zweier wunderschöner Kinder.
Das beste: ich meine Preppy Ader als Anwältin wirklich ausleben:).

Alles Gute euch und herzliche Grüsse
Nina

Antworten
Anna 25. Mai 2015 - 12:48

Hallo!

Ich bin auch Ärztin und würde alle bisherigen Tips unterstützen (bis auf das Nagel-Gel, das ist doch auch wie Lack aus hygienischer Sicht?).
Zudem finde ich ein leichtes, angenehm duftendes Parfum wichtig. In den letzten Jahren hat sich einiges getan in Bezug auf Lippenstift, der lange „frisch“ bleibt. Zusammen mit einem dezenten Augenbrauenstift ist das meine Wahl, da ich doch recht häufig ins Schwitzen gerate und Augen-Make-Up dann bloß zu juckenden Augen führt.
Oh, und immer Abschminkzeug im Schrank haben. Mittags schnell frische Gesichtscreme und dann kann es weitergehen!
Alles Gute für Ihre Zukunft,
Anna

Antworten
Countess Claire 26. Mai 2015 - 11:23

Meine lieben Damen,
Entschuldigt meine verspätete Antwort, ich bin soeben erst von einem Familien-Pfingstwochenende in Salzburg zurückgekommen.
Eure Kommentare habe ich alle mit großem Interesse gelesen. Den Tipp mit schönen weißen Loafern finde ich besonders gut.
Bei der ein bisschen zynisch klingenden Empfehlung, doch besser das Studium abzubrechen und zu BWL zu wechseln, musste ich ganz herzlich lachen. Ich selbst hätte mich niemals bei der Wahl meines Studiums vom Kleidungsstil meiner Kommilitonen abhalten lassen, sondern habe mich allein für das entschieden, was mich interessiert. Und das war zufällig die Soziologie ;-)
Aber ein Wechsel der Studienrichtung ist natürlich eine Alternative. Für viele stellt so ein weißer Kittel wirklich ein Stilproblem dar. Trotzdem hoffe ich, dass ihr euch nicht aus Stylinggründen von einem Medizinstudium abhalten lasst, sollte es eure große Leidenschaft sein.
Liebe Grüße,
Claire

Antworten
Lily 26. Mai 2015 - 15:23

Claire du triffst es wieder mal auf den Punkt!
Ich hoffe Ihr hattet ein schönes Pfingstwochenede. Mein Mann und ich waren in Monaco. Es war traumhaft bei dem schönen Wetter und unter Gleichgesinnten.

Die Medizinbranche lässt in der Tat nicht viel Raum für Mode übrig, dennoch mit geschminkten, langen Wimpern und perfekt geformten Augenbrauen kann doch der Reitz nach mehr noch viel intensiver sein ;)

Viel Spass beim ausprobieren Eure Lily!

Antworten
Countess Claire 27. Mai 2015 - 12:45

Vielen Dank, liebe Lily!

Antworten
Emily 27. Mai 2015 - 14:34

Liebe Claire

Da ich deine Blog erst seit kurzem regelmässig besuche, war mir bisher nicht bekannt, dass du Soziologie studiert hast. Erstaunt bin ich darüber allerdings in keiner Art und Weise, so befasst sich die Soziologie doch mit den vielfältigen Aspekten des menschlichen Zusammenlebens.

Dass du als sehr geschmackssichere Frau diese Studiumsrichtung für dich gewählt hast, leuchtet absolut ein. Immerhin ist – so finde ich – die äussere Erscheinung ein wichtiger Beitrag an das Zusammenleben. Wer gepflegt und stilsicher auftritt, erfreut nicht nur sich selbst, sondern bereitet sowohl seinem näheren Umfeld als auch Unbekannten viel Freude.

Ich für meinen Teiles geniesse es sehr, wohlriechend, schön frisiert und stilvoll gekleidet aus dem Haus zu gehen. Die vielen sympathischen Blicke, die ich jeweils ernte, bestärken mich täglich darin, andere durch ein tadelloses Auftreten zu erfreuen. Genau so freue ich mich über jede gut angezogene Person, die im Verlauf des Tages meinen Weg kreuzt, weil jede einzelne dazu beiträgt, mir einen schönen Tag zu bereiten.

Ich bin also fast geneigt, zu sagen, dass ich die empirische Bestätigung meiner These damit tagtäglich erlebe. Es mag allenfalls etwas hochtrabend klingen, aber ich denke, dass ich aufgrund der vielen positiven Reaktionen der Menschen, welchen ich begegne, auch ohne effektive Erhebung, davon ausgehen kann, dass mich mein Eindruck nicht täuscht. Was meinst du zu meinen Gedanken?

Bei dieser Gelegenheit möchte ich dir auch noch für all die vielen tollen Stylingtipps, mit welchen du mir schon oft den Tag gerettet hast, danken.

Ich wünsche dir einen wunderbaren Tag und sende herzliche Grüsse
Emily

Antworten
Countess Claire 28. Mai 2015 - 11:07

Liebe Emily,
Ich freue mich immer über neue Leserinnen. Und wer braucht schon empirische Erhebungen, wenn man die wohlwollenden Blicke der anderen spürt?
Ja, ich habe Soziologie studiert, mein „Über mich“ verrät’s ;-) Im Allgemeinen sind Sozialwissenschafter nicht unbedingt für ihren klassischen Stil bekannt, sondern eher trendy, hip, alternativ oder lässig. Aber es gibt natürlich auch andere ;-)
Liebe Grüße,
Claire

Antworten
Maja 2. Juni 2015 - 15:13

Warum muss man denn in weiß rumlaufen? Amerika macht es vor, dort gibt es so schöne bunte OP Kleidung. Ist das hier so vorgeschrieben?

LG
Maja

Antworten
Countess Claire 3. Juni 2015 - 11:21

Liebe Maja,
Der weiße Arztkittel hat seine Funktion, er ist nicht nur Uniform und zugleich Statussymbol, er hat auch einen praktischen Nutzen: Jede noch so kleine Verunreinigung, ist sichtbar, er wird dann sofort zur Wäsche gegeben, was wiederum das Infektionsrisiko verringert. Bei bunten Kitteln ist das nicht so einfach.
Liebe Grüße,
Claire

Antworten
Mareen 19. Juli 2015 - 14:43

Ihr Lieben,

ich kann das Kleidungsproblem im beruflichen Alltag sehr gut nachvollziehen. Sowohl im Studium (Diplompädagogik u Psychologie) als auch in der Arbeitswelt, fiel mein Style etwas auf und war für Einige nicht nachzuvollziehen. Ich habe ein klares Statement dazu entwickelt und muss nicht in den Sachen herumlaufen, die in meinem Berufsfeld erwartet werden. Mir ist bewusst, dass ich häufig auf mein Äußeres reduziert werden…aber ehrlich… nach zwei, drei Kontakten ist auch das Thema gegessen und man konzentriert sich auf was anderes. Ich habe sehr interessante Erfahrungen gemacht…Lasst euch die nicht nehmen….

Ich bin erst kürzlich…leider leider kürzlich…auf diese Seite gestossen und bin wirklich fasziniert. Endlich mal so tolle Beiträge, die so gut zu nutzen sind und wundervolle Anregungen geben. Vielen Dank.

Ganz liebe Grüße, Mareen

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