Interview mit einem Jäger

von Countess Claire

Jagd polarisiert – was ich selbst anhand eurer Kommentare auf Instagram sehen kann. Es gibt sehr viele Vorbehalte gegenüber dem Weidwerk. Wie angekündigt, möchte ich demnächst einen Artikel zum Thema „Was trägt die Upper Class zur Jagd- UK versus Alpenländer“ veröffentlichen. Da ich von euch aber so viele Nachrichten und Anfragen zum Thema Jagd an sich bekommen habe, habe ich mich vorab zu einem Interview mit einem Jäger entschlossen.

Für mich ist die Jagd etwas Nachhaltiges. Tiere, die artgerecht in der freien Natur gelebt haben, werden waidgerecht erlegt. Ein weiteres großes Aufgabengebiet der Jäger ist die Hege und Pflege der heimischen Tier- und Pflanzenwelt.

Heute darf ich mit Ferdinand, einem passionierten Jäger, Natur- und Tierschützer aus dem Salzburger Land, ein Interview führen.

Interview mit einem Jäger

Warum wird man Jäger?

Lieber Ferdinand, du bist seit langem Jäger und hast dich bereiterklärt, mir für meinen Blog ein Interview zu geben. Vielen Dank dafür. Wie bist du zur Jagd gekommen? Warum hast du dich für die Jagd entschieden?

Zuerst einmal möchte ich mich für die Gelegenheit des Interviews bedanken. Es ist, wie ich schon in unserem Vorgespräch erklärt habe, ein Thema, das stark polarisiert. Das lässt mich immer wieder erneut erstaunen. Aber das ist ein Luxus unserer Zeit. Zur Jagd bin ich ganz normal durch meine Familie gekommen. Sie gehört einfach zu unserer familiären Geschichte und Tradition. Und nachdem ich gerne Fleisch esse, ist das für mich die ehrlichste Art, meine Nahrung zu beschaffen.

Erzählst du uns etwas zum Ursprung und der Geschichte der Jagd? Die Jäger haben auch eine eigene Sprache beziehungsweise spezielle Begriffe. Warum ist das so? Welche Arten von Jagd gibt es?

Die Jagd ist so alt wie die Menschheit selbst und ist, sofern man der Forschung dazu Glauben schenken möchte, mit ein Grund für die Entwicklung zu dem Stand, wo wir heute stehen. Jeder kennt den Begriff von Jägern und Sammlern. Mit der Zeit hat sich die Jagd gesellschaftlich weiterentwickelt. Mit dem Grundbesitz wurde auch das Recht zu jagen verbunden. Wehe dem, der sich als Pächter oder Leibeigener am Hochwild seines Landesfürsten oder Herren vergriffen hat. Die Jagd wurde über die letzten Jahrhunderte zu etwas Elitärem, das mangels Grundbesitz nicht jedermann ausüben durfte. Die Beschaffung von Fleisch war jedoch in Krisenzeiten überlebenswichtig. Darum gab es auch immer Wilderer, die mehr oder weniger von der Bevölkerung gedeckt oder geduldet waren.

Interview mit einem Jäger

Sprache der Jäger

Wir Jäger haben eine eigene Sprache, was sich historisch entwickelt hat. Man kann das mit einer Zunftsprache vergleichen.  Man wollte nicht, dass jeder alles versteht und bedient sich auch heute noch Begriffen und Redewendungen, die nur ein Jäger kennt. Wir sind aber sehr offen und erklären gerne, wenn jemand etwas wissen will. Es ist nicht mehr die Zeit der dem Adel vorbehaltenen Hochjagd und der absichtlich nicht für jedermann verständlichen Sprache. Du kennst aber sich den Ausdruck, wenn jemandem etwas durch die Lappen geht. Das kommt genauso aus der Jägersprache wie der Ausdruck, jemanden eins hinter die Löffel zu geben.

Verschiedene Formen der Jagd

Wenn man über die verschiedenen Arten der Jagd Auskunft haben möchte, kann man sich einfach im Internet im Detail darüber informieren. Ich kann dir aber sagen, welche Jagdformen ich selbst ausübe. Das ist zum einen die Ansitzjagd, wo auf einem Hochstand auf das Wild aufgelauert wird. Als weitere Variante gehe ich auf die Pirsch. Das heißt ich mache mir meine Kenntnisse um mein Jagdrevier zunutze und stelle dem Wild nach. Weiter gibt es noch die Drückjagd, bei der das Wild mit Hilfe von Treibern und Jagdhunden aus seiner Deckung gescheucht wird. Diese Jagd praktiziere ich jedoch nicht.

Jagdkritik

Du hast sicherlich schon viele Kritikpunkte zum Thema Jagd gehört. Wenn mein Mann zum Beispiel einen Rehrücken vom selbst erlegten Wild zubereitet, gibt es durchaus Leute, die sich mit Grauen abwenden. Warum ist das so? Warum verbinden so viele die Jagd mit dem sinnlosen Töten von armen Tieren zur reinen Freizeitbeschäftigung? Jäger sichern den Wildbestand, sind zuständig für Hege und Pflege. Jeder, der schon einmal Wild, geschossen in der freien Natur, gekostet hat, wird von der Fleischqualität überwältigt sein. Ein starker Gegensatz zu Fleisch aus Massentierhaltung in Fleischfabriken.

Wie ich bereits gesagt habe, ist das meiner Meinung nach ein Luxusproblem unserer Zeit. Man braucht zum Überleben kein Fleisch mehr und auch Leder lässt sich inzwischen sehr gut imitieren. Es gibt aber noch einen weiteren Punkt, und der betrifft die mangelnde Aufklärung. Für viele ist die Jagd das Erschießen von Bambis Mutter. Was wenige wissen, ist, dass Jäger einen enormen Beitrag zum Natur- und damit auch Wildschutz leisten. Das klingt erst einmal widersprüchlich. Wer jedoch von der Landwirtschaft leben muss oder schon einmal einen Wildschaden erlebt hat, wird das gut verstehen.

Wie du richtig gesagt hat, fällt auch die Hege und Pflege in mein Aufgabengebiet. Das macht ca. 90% meiner Zeit im Revier aus. Ich muss informiert sein, was in meinem Revier „läuft“ und wie der Bestand einer jeden Wildart ist. Diese Informationen fließen mit denen anderer Jäger zusammen, sodass ein Gesamtbild entsteht und der Natur- und Tierschutz übergreifende Massnahmen setzen kann. Das geschieht z.B. im Zusammenhang mit Wildkrankheiten oder einem Übermaß an z.B. Wildschweinen, die für schwere Schäden in der Landwirtschaft sorgen. So spreche ich mich mit dem Förster über Verbissschäden ab oder begutachte Schäden, die auf einem Feld eines Bauern entstanden sind. Diese Schäden muss ich übrigens selbst bezahlen.

Interview mit einem Jäger

Vorteile von weidgerecht erlegtem Wild

Jemand, der gerne Fleisch ist, schätzt die Qualität von weidgerecht erlegtem Wild. Es ist fettarm, hat viele ungesättigte Fettsäuren, und das Tier ist ohne jeglichen Kontakt mit Medikamenten aufgewachsen. Dass es zumindest bei mir keine Angst, Hetze oder Schmerzen beim Erlegen ertragen muss, ich mein höchster Anspruch und den kann man auch schmecken. Ich verstehe aber auch Vegetarier und schreibe ihnen nicht vor, ob sie Lederschuhe tragen dürfen oder nicht und frage auch nicht nach, mit welchem Schiff die Reisnudeln oder Avocados gereist sind.

Was das Thema Massentierhaltung angeht: Da verweise ich gerne an diverse Tierschutzorganisationen, dich sich erfolgreich für bessere Zustände einsetzen. Mit der Jagd ist das genauso wenig vergleichbar wie mit einem bäuerlichen Zuchtbetrieb.

Und da sind wir bei der weiteren Frage „Geht es auch ohne Jagd“? Viele Kritiker wenden ein, die „Natur regle sich selbst“. Ist das so? Werden Tiere gezielt angefüttert, damit man sie erlegen kann?

Natürlich geht es auch ohne Jagd. Nachdem für viele Tier die natürlichen Feinde, ich spreche beispielsweise von Wolf, Luchs und Bär, fehlen, muss der Mensch regulierend eingreifen. Spätestens wenn durch eine Nichtregulierung Wildkrankheiten ausbrechen, die Zahl der Wildunfälle massiv ansteigt oder die Land- und Forstwirtschaft das Ausbleiben eines Regulators verspürt, wird es wieder zu einem Aufschrei kommen.

Die englische Fuchsjagd

Wir alle kennen die alten Jagdgemälde von englischen Künstlern, die Szenen einer Fuchsjagd zeigen. Schön anzusehen sind die Reiter in ihren Jagdröcken, begleitet von Hunden. Mittlerweile ist die grausame Fuchsjagd, also eigentlich die Parforcejagd (par force = mit Gewalt), in sehr vielen Ländern verboten. Bei einer Hetzjagd wird die jagende Hundemeute von Jägern zu Pferde begleitet. Die Füchse werden zu einem großen Teil von den Hunden getötet. Alternativen dazu sind nun immer mehr die Schleppjagden, bei denen eine Hundemeute einer künstlichen Fährte folgt. Wie stehst du zur Fuchsjagd? Müssen Füchse gejagt werden?

Ich selbst jage Füchse, aber nicht auf die von dir beschriebenen Art. Wenn zur richtigen Zeit ein Fuchs über das Feld läuft und es der Wildbestand zulässt, wird auch dieses Niederwild geschossen. Das dient weniger dem von manchen Damen ersehnten Fuchskragen, sondern der Regulierung des Wildbestands.

Persönlich begrüße ich das Jagdverbot der Füchse in England auf die beschriebene Art und Weise. Ich mag die Hetzjagd nicht und lehne sie genauso wie die Jagd der Trophäen wegen ab.

Was hältst du von der Trophäenjagd? Vielleicht erinnerst du dich an den Fall eines Zahnarztes vor ein paar Jahren. Er erschoss in einem Nationalpark in Simbabwe den Löwen Cecil, was massive Proteste über die unethischen Praktiken bei der Trophäenjagd auslöste.

Hier gehen die Meinungen nicht mehr so weit auseinander wie bei anderen Themen. Du kennst meine Einstellung und weißt auch, dass ich Tiere respektiere. Dazu gehört eben auch, dass ich Tiere nur aufgrund des Fleisches oder der Hege erlege. Dass jemand tausende Kilometer weit reist, um vor einem Wasserloch auf Trophäentiere zu warten, ist für mich nicht verständlich und hat mit Nachhaltigkeit nichts zu tun.

„Grünes Abitur“

Nun hört man doch immer vom „Grünen Abitur“. Die Jagdprüfung soll ähnlich umfangreich und herausfordernd wie die Matura sein. Was kannst du uns darüber erzählen? Wie war deine Ausbildung?

Als Jäger ist man staatlich geprüfter Naturschützer und daher muss man sich auf einem sehr breiten Gebiet sehr gut auskennen. Das sind z.B. Jagdrecht, Tierschutz, Wildkrankheiten, Jagdhundewesen, Feder- und Haarwildkunde, Brauchtum, der richtige Umgang mit der Waffe und vielem mehr. Ich habe meine Ausbildung im östlichen Teil von Österreich im Burgenland bei Alfons Mensdorff-Pouilly absolviert, eine kommissionelle Prüfung vor der öffentlichen Hand abgelegt und mein Können bei einer Schießprüfung unter Beweis stellen müssen. Das ist die Grundlage, ehe man sich in die Hände eines erfahrenen Jägers begibt und in der Praxis lernt. Und das hört nie auf!

Der Lernstoff ist sehr umfangreich und mit dem einer Matura vergleichbar.

Interview mit einem Jäger

Jagd – eine Sache des Adels

Die Jagd hat noch immer den Touch von Upper Class und Aristokratie. Besonders in Großbritannien werden die sogenannten country sports (hunting, shooting and fishing), noch immer sehr stark mit dem Adel assoziiert. Hier in den beiden Artikeln Interview with a modern Gentleman sowie Der britische Adel könnt ihr Näheres dazu lesen. Du bist ja mit der englischen Verwandtschaft verbunden und jagst auch dort. Wie siehst du die Situation in Österreich? Wir die Jagd noch immer in der besseren Gesellschaft verortet? Kann man sagen, dass die Jagd noch immer eine Beschäftigung der Oberschicht ist?

Aus meiner Erfahrung sind alle Gesellschaftsschichten bei der Jagd vertreten. Die Einstiegshürde ist die Jagdprüfung und die Möglichkeit, zur Jagd zu gehen. Rein rechtlich wird niemand mehr von der Jagd ausgeschlossen. Allerdings ist es schon so, dass sehr viele Angehörige des Adels oder ehemals adeliger Familien die Jagd ausüben – was mit der eingangs von mir erwähnten Familientradition zusammenhängt.

Kleidung zur Jagd

Was uns alle natürlich auch ganz besonders interessiert, ist, was man zur Jagd anzieht. Für welche Kleidungsstücke entscheidest du dich? Macht es einen Unterschied, welches Tier man gerade jagt? Bei der Ansitzjagd trägt man andere Sachen als wenn man auf die Pirsch geht. Warum ist das so? Gibt es auch länderspezifische Unterschiede? 

Die Kleidung soll ihren Zweck erfüllen und dafür eignen sich Naturprodukte bestens. Ich ziehe je nach Witterung verschiedene Schichten an, die aus Baumwolle, Schurwolle oder Loden sind. Das Schuhwerk muss ebenfalls zweckmäßig sein. Im Winter gibt es gefütterte Gummistiefel und im Sommer je nach Verhältnisse Gummistiefel oder Bergschuhe. Der Sicherheitsaspekt geht vor dem Aussehen und so kleiden sich eigentlich alle meine Jagdfreunde.  Es wird erwartet, dass man sich an die lokalen Gepflogenheiten anpasst. In England schätzt man Tweed. Jemand, der in Salzburg aber wie ein englischer Lord angezogen ist, fällt negativ auf und wird vermutlich nicht beim Schüsseltrieb dabei sein. Ein Beispiel: Bei der Jagd nach Enten kleidet man sich etwas anders. Hier ist z.B. der Jagdhut ein anderer. Der ist bei der Entenjagd ohne seitliche Krempe, sodass man eine bessere Übersicht hat. Der Schutz vor Regen ist hier nicht so wichtig, weil bei Regen die Enten keine Starterlaubnis kriegen. Aber diese Jagd hat wieder ihre eigenen Bräuche und Regeln.

Lieber Ferdinand, vielen Dank für deine spannenden Antworten! 

Liebe Leserinnen und Leser, gern würde ich eure Kommentare zu diesem Thema lesen! Was denkt ihr über die Jagd?

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8 Kommentare

Kathrin 15. Dezember 2019 - 10:54

Liebe Claire,
herzlichen Dank für den tollen Artikel. Herrlich sachlich und unaufgeregt.
Herzliche Grüße
Kathrin (Nichtjäger, aber auch aus einer traditionellen Jägerfamilie)

Reply
Countess Claire 15. Dezember 2019 - 12:09

Liebe Kathrin,
Vielen Dank für Ihren Kommentar! Ich freue mich sehr, dass Ihnen der Artikel gefällt und gebe das Kompliment auch gern an Ferdinand weiter.
Liebe Grüße,
Claire

Reply
Caroline 16. Dezember 2019 - 15:48

Liebe Claire!
Danke für deinen sehr entspannten Artikel! Mein Mann, mein Vater und mein Schwiegervater sind auch begeisterte Jäger und ich freue mich immer über frisches Wildfleisch. Noch mehr freue ich mich allerdings, wenn es mein Mann es selbst zubereitet, weil ich generell nicht gerne mit rohem Fleisch hantiere. Wenn wir mit unseren Kindern Wanderungen unternehmen, sind unsere Kinder zwar oft genervt, weil sie von allen Seiten ungefragt erklärt bekommen, welches Kraut hier wächst und welches Tier dort seine Spuren hinterlassen hat, dafür haben sie einen vielleicht näheren Bezug zur Natur.
Herzliche Grüße,
Caroline

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Countess Claire 18. Dezember 2019 - 19:10

Liebe Caroline,
Ach, die lieben Kinder! Geht meinen übrigens so wie deinen!
Liebe Grüße,
Claire

Reply
Dr. Susanne Kiener-Haselbeck 18. Dezember 2019 - 19:02

Liebe Claire, so ein profunder Beitrag von euch beiden, herzlichen Dank dafür! Ich habe ihn meinem über 80-jährigen Onkel gezeigt, der mit Social Media absolut nichts am Jägerhut hat, den Inhalt aber SEHR lobte.
Mit 18 habe ich die Jagdprüfung als Frau verweigert, weil meines damaligen Erachtens nur Parvenues den (sehr anspruchsvollen) Schein absolvierten und Wild ein absolut alltägliches Fleisch war. Heute sehe ich das wie so vieles nicht mehr so eng und bin gerne Treiber. Darüber hinaus ist für meinen Sohn die Hege hochinteressant, wie alles Erlebte in Wald und Flur, was Kinder heutzutage nur aus WiesoWeshalbWarum?-Büchern kennen.

Lass mich die Gelegenheit nutzen und deiner Familie sowie dir ein frohes Fest wünschen und einen guten Rutsch in das verheißungsvoll klingende 2020!

Sanne, die heute Rehrücken kredenzte (leider nur vom C und C, nicht von meinem Onkel mit dem riesigen Revier…)

Reply
Countess Claire 18. Dezember 2019 - 19:13

Liebe Sanne,
Vielen Dank für deinen so netten Kommentar! Ich freue mich unglaublich darüber, dass dein Onkel den Artikel lobte! Das bedeutet mir wirklich viel, und ich gebe das Kompliment gern an Ferdinand weiter.
Dir und deinen Lieben wünsche ich auch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Liebe Grüße,
Claire

Reply
Claudia 9. Januar 2020 - 11:33

Liebe Claire,

Dein Artikel ist ein wirklich gelungenes Statement zu Jagd und dem entspr. „Drumherum“. Vielen Dank dafür an Dich und an Deinen Gesprächspartner Ferdinand; beim Lesen musste ich an so vielen Stellen zustimmend nicken.

Ich bin selbst seit vielen Jahren Jägerin. Das Erlegen habe ich allerdings für mich „auf Eis gelegt“ und schieße zur Zeit nur auf Tontauben; dies allerdings regelmäßig und mit sehr viel Freude. Die Hege und Pflege im Revier liegt mir natürlich weiterhin sehr am Herzen und das macht – wie auch Dein Gesprächspartner ganz richtig schreibt– den weitaus größeren Teil der Jagd aus.

Mein Rückzug aus der aktiven Jagd hat ganz persönliche und verschiedene Gründe. Nach wie vor stehe in voll hinter „Jagd & Jägern“, vorausgesetzt natürlich, die Jagdausübung ist – und das ist leider nicht immer so – „waidgerecht“. Auch Trophäenjagd, Hetzjagden, exotische Großwildjagd in fernen Ländern, etc. lehne ich ebenso ab wie der Jäger Ferdinand. Wie gesagt, er spricht mir in diesem Interview aus der Seele.

Herzliche Grüße und
Waidmannsheil
Claudia

Reply
Countess Claire 9. Januar 2020 - 16:11

Liebe Claudia,
Vielen Dank für deinen Kommentar! Ich habe mich sehr darüber gefreut, ganz besonders, da ich absolut deiner und Ferdinands Meinung bin. Jagd wird leider mehrheitlich negativ beurteilt, darum finde ich es gut, wenn sich auch Insider, die um die positiven Seiten der Jagd wissen, zu Wort melden.
Liebe Grüße,
Claire

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