Meine Erfahrung mit Instagram

von Countess Claire

Seit kurzem habe ich einen Instagram-Account und möchte euch heute daher ein wenig von meinen Erfahrungen damit berichten.

Vorab: es ist ein ganz wunderbares Netzwerk, und es macht mir großen Spaß, mich von vielen schönen Bildern inspirieren zu lassen und selbst zu posten, seien es jetzt Bilder bzw. Collagen von meinen Fotoshootings, Fotos, die es nicht auf meinen Blog geschafft haben, oder schöne Stillleben und Ähnliches. Was mir auch ganz besonders gefällt, ist, dass der Kontakt und der Austausch mit euch viel unmittelbarer, persönlicher und direkter sind, als auf einem Blog jemals sein könnte.
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Meine Lektionen:

  • Es ist gar nicht so einfach, ein halbwegs gutes „Outfit-of-the-day-Selfie“ zu machen. Das Smartphone muss ja im exakt richtigen Winkel und der passenden Höhe gehalten werden, sonst fotografiert man nur das, was gar nicht auf dem Foto sein soll. Man benötigt gutes Licht, muss darauf achten, dass sich beispielsweise der Schal möglichst still verhält und nicht dafür sorgt, dass das Bild verwackelt wird. Das heißt, man braucht ein bisschen Balance, viel Übung und sollte hinnehmen können, dass man sich für ein perfektes Selfie auch etwas verrenken muss.
  • Viele Accounts verzeichnen eine sehr hohe Anzahl von Abonnenten. Die Jagd nach Followern zieht ganz lustige Dinge nach sich: „follow for follow?“ bezeichnet die Frage eines potentiellen neuen Abonnenten. Bei „Likes for Likes“ handelt es sich ebenfalls um eine Art virtuelle Tauschanbahnung. Der Sinn von „Shoutouts“ hat sich mir noch nicht ganz erschlossen, ich vermute aber, dass dieses Verfahren auch darauf abzielt, möglichst viele Abonnenten zu lukrieren. Wie sollte es anders sein, gibt es auch diverse Apps mit Namen wie „Get Followers, Get Likes“ und Ähnliches, die einem helfen, den Account zu promoten bzw. Follower zu kaufen. Giveaways zu verlosen ist auch eine gute Idee. Alles wirklich sehr verlockend, aber gegen meine Prinzipien ;-)
  • Es ist durchaus üblich, dass man selbst 500 oder mehr Accounts folgt. Da viele Instagrammer sogar mehrmals täglich Fotos posten, muss es unglaublich viel Zeit brauchen, um sich durch seinen Feed zu scrollen, geschweige denn sich ein Bild auch mal genauer anzusehen oder vielleicht sogar zu kommentieren. Das wird für mich eines der vielen ungelösten Rätsel bei Instagram bleiben.
  • Bemerkenswert sind auch die Accounts, die eine exakt gleiche Anzahl von Abonnements und Abonnenten aufweisen. Manchmal wird man „entfolgt“ oder „entfolgt“ selbst jemanden. An sich kein Malheur, und natürlich gibt es auch hier wieder die passende App ;-)
  • Jemandes Foto zu liken und dann zu sehen, wer wem zuerst bzw. überhaupt folgt, scheint ein Spiel zu sein, das bis in die Unendlichkeit gespielt werden kann.
  • Offenbar weit verbreitet ist es, sich Bilder von anderen einfach anzueignen und als die eigenen auszugeben. So manch Instagrammer denkt wohl, „wozu selbst Fotos machen, wenn ich sie auch klauen kann?“ Damit es gar nicht erst soweit kommt, ist es sinnvoll, Fotos mit Wasserzeichen zu versehen.

Mein Fazit:

Instagram ist ausgesprochen amüsant, inspirierend und ich bin froh, dabei zu sein.

Und für den Fall, dass ihr mir folgen wollt, ich habe auch ein Profil.

Was denkt ihr über Instagram? Habt ihr ein Profil? Ihr könnt gern einen Link zu eurem Instagram-Profil hinterlassen. Der 
Austausch mit euch macht mir großen Spaß.

9 Kommentare

Monika von Styleworld40plus 18. Dezember 2014 - 12:46

Liebe Claire,
ich freue mich sehr, dass Du nun auch bei Instagram bist und folge Deinem Account sehr gerne. Dein Fazit kann ich nur unterstreichen. Ich habe Instagram vor ca 6 Monaten für mich entdeckt und es macht mir viel Spass. Viele, schöne neue Kontakte habe sich ergeben und der Austausch, der sehr schnell erfolgt gefällt mir sehr gut.
Viele liebe Grüße
Monika

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Countess Claire 19. Dezember 2014 - 20:19

Liebe Monika,
Danke für deine Worte.
Liebe Grüße,
Claire

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Miss Annie 18. Dezember 2014 - 13:19

Das mit dem richtigen Winkel fürs Selfie habe ich auch schon bemerkt … Vor allem für ein Fromwhereistand finde ich das gar nicht so einfach. Sieht immer so toll aus auf den Fotos aber in Wirklichkeit verrenkt man sich ganz schön :D Das zweite Foto ist dir aber super gut gelungen, das finde ich wunderschön!!

Liebe Grüße
Anika von Miss-Annie.de

P.S. >Hier< kannst du diese Woche eine Digitalkamera gewinnen.

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Countess Claire 19. Dezember 2014 - 20:15

Liebe Anika,
Vielen Dank für deinen Kommentar. Lustig, gerade beim zweiten Foto sehe ich noch Verbesserungsbedarf ;-) Die Schuhe sind unscharf.
Liebe Grüße,
Claire

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Anja 18. Dezember 2014 - 13:35

Hallo, ich finde es ganz große Klasse, dass du dich dafür entschieden hast, keine Follower zu kaufen. Deine Prinzipien sind zum bewundern. Auch weil du null Werbung und so was auf deinem Blog hast, da kenne ich sonst keinen einzigen. Aber ich verstehe auch die, die es machen. es ist halt sehr verlockend, Geld zu verdienen. Super, wie du es machst!
Anja

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Countess Claire 19. Dezember 2014 - 20:17

Liebe Anja,
Danke für deine Worte, ich freue mich sehr. Nein, ich habe keine Ambitionen, mit meinem Blog Geld zu verdienen. Obwohl so manches Angebot natürlich schon verlockend ist ;-)
Liebe Grüße,
Claire

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Countess Claire 21. Dezember 2014 - 11:23

Liebe Jessi,
Ich freue mich auch, mich doch endlich für Instagram entschieden zu haben und verfolge deinen Account sehr gern!
Das Ganze macht großen Spaß, und ich habe auch meine Liebe zum Fotografieren von Stillleben und co. entdeckt ;-)
Liebe Grüße,
Claire

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Sandra Friedrich 17. Februar 2015 - 14:53

Ich nutze es auch und wie du auch sind diese ganzen „Follower kaufen“ Angebote gegen meine Prinzipien.

Ich präsentiere mich einfach wie ich bin und wem das gefällt, der folgt mir. Wem nicht, der halt nicht. So einfach ist das.

Natürlich spricht nichts dagegen entsprechende #Hastags unter sein Bild zu setzen, damit man in der Bildersuche auch gefunden wird oder seinen Followern als Zeichen des Respekts zu folgen. Aber mir in einem online shop aus Bangladesh irgendwo 1000 virtuelle Fans zu besorgen – wozu?

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Countess Claire 23. Februar 2015 - 09:05

Liebe Sandra,
Auf Instagram habe ich dich noch gar nicht entdeckt – denke ich zumindest. Ich selbst folge sehr wenigen Accounts, weil ich nicht möchte, dass mein täglicher Feed so lang ist. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man überhaupt noch Bilder ansehen möchte, wenn man 1000 Abonnements hat. Die Fotos von meinen Abonnenten schaue ich mir trotzdem immer gern an (wenn sie nicht privat sind).
Hashtags habe ich anfangs natürlich auch gesetzt, aber mittlerweile lasse ich es ;-)
Liebe Grüße,
Claire

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